Autochthone Rebsorten


Englisch: Indigenous vine
Französisch: Cépages indigènes
Italienisch: Vitigno autoctono
Spanisch: Uvas autóctonas


Inhaltsverzeichnis

Autochthone Rebsorten sind Rebsorten, die nur in einem bestimmten Gebiet vorkommen und dort seit langem heimisch sind. Autochthone Rebsorten werden häufig nur auf kleinen Flächen einer Region kultiviert.
Da autochthone Rebsorten häufig aufwändig im Anbau sind, mitunter wenig Ertrag bringen und zudem oft anfälliger für Rebkrankheiten sein können, werden viele dieser Sorten meist nur auf sehr kleinen Anbauflächen kultiviert.
Der Ausdruck autochthon stammt von dem altgriechischen Worten autós (selbst) und chthón (Erde) ab und bedeutet so viel wie bodenständig, eingeboren oder alteingesessen. Im Zusammenhang mit Wein versteht man darunter Reben, die sich durch die Prinzipien der Ökologie von alleine in einem Gebiet angesiedelt haben und damit als heimische Reben gelten.
Das Gegenteil dazu sind allochthone Arten, die sich erst durch die Kulturtätigkeit des Menschen verbreitet haben.
In der Biologie und Ökologie werden autochthone Arten, die nur in einem bestimmten Gebiet vorkommen auch endemisch genannt.


Liste autochtoner Rebsorten



Quellen


  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 » Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 » Lebensmittelchemie
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 » Der große Larousse Gastronomique
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 » Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 » Lebensmittel-Lexikon