Bourboulenc, Berlou blanc, Clairette rousse, Blanquette, Doucillon, Bourboulenco, Frappad, Burbulen, Grosse Clairette Malvoisie du Languedoc, Clairette à grains ronds, Mourterille, Clairette blanche, Ondenc, Clairette dorée, Picardan, Clairette grosse, Roussaou


Inhaltsverzeichnis

Bourboulenc ist eine sehr alte, weiße autochthone Rebsorten, deren ursprüngliche Heimat vermutlich in Griechenland liegt. Heute wird sie in Frankreich, insbesondere in der Provence und in kleineren Anpflanzungen auch in Argentinien kultiviert. Die Bourboulenc-Rebe wird unter anderem für den Verschnitt des Châteauneuf-du-Pape verwendet, um die Säure und Frische des Weines zu unterstützen. Bourboulenc ist eine von dreizehn zugelassenen Rebsorten für den Wein Châteauneuf-du-Pape zugelassen sind.


Ampelographische Sortenmerkmale

Bei der Bourboulenc-Traube handelt es sich um eine selten kultivierte und äußerst spät reifende Rebe, die nur in klimatisch begünstigten Jahren das Stadium der Vollreife erreicht. Meist wird die Rebsorte nur im Verschnitt mit anderen Rebsorten wie Grenache Blanc oder Macabeo verwendet. Kennzeichnend sind die schöne Säure und ein an Zitrusfrüchte und Blumen erinnernder Duft, der aber nur bei voller Reife zur Geltung kommt.


Vorkommen

Die Rebsorte wird häufig in Frankreich in der Provence, im Languedoc und im südlichen Rhône-Tal kultiviert. Insgesamt stehen in Frankreich rund 800 ha Rebfläche zur Verfügung. Vereinzelt findet man auch in Südamerika (Argentinien), Südafrika, Spanien und in der Ukraine kleine Anbauflächen.


Synonyme

Je nach Anbaugebiet variieren auch die Bezeichnungen der Bourboulenc-Traube. Die bekanntesten Synonyme sind Berlou blanc, Blanquette, Bourboulenco, Burbulen, Clairette à grains ronds, Clairette blanche, Clairette dorée, Clairette grosse, Clairette rousse, Doucillon, Frappad, Grosse Clairette Malvoisie du Languedoc, Mourterille, Ondenc, Picardan und Roussaou.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Bourboulenc ist eine Autochthone Rebsorte
  • Bourboulenc wird verwendet zum Keltern von Weißwein



Quellen


  • Andre Domine: Wein. Könemann, 2002 » Wein