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Trebbiano Spoletino





Trebbiano Spoletino ist eine in Italien beheimatete, autochthone, weiße Rebsorte. Sie stammt aus der großen Familie der Trebbiano-Rebsorten und wurde erstmals schriftlich im Jahr 1878 in Umbrien erwähnt.
DNA-Analysen haben eine genetische Verwandtschaft mit der Trebbiano Abruzzese-Rebe nachgewiesen können.


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Ampelographische Sortenmerkmale

Bei Trebbiano Spoletino handelt es sich um eine spät reifende, wuchskräftige und ertragsstarke Rebsorte. Sie ist resistent gegenüber Frost und Rebkrankheiten wie etwa Botrytis oder dem Falschen Mehltau. Die Rebe trägt meist mittelgroße Trauben mit rundlichen, mittelgroßen Beeren.


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Trebbiano Spoletino-Weine

Reinsortig aus der Rebsorte gekelterte Weine verfügen generell über eine strohgelbe bis goldene Farbe, sind körperreich und leicht säurebetont.


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Aromen

Sortenreine Trebbiano Spoletino-Weine verfügen über sehr vielfältige Aromen. So können sie beispielsweise an Zitrusfrüchte, tropische Früchte oder manchmal an Nüsse erinnern.


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Anbau und Vorkommen

Die größten Vorkommen der Rebsorte finden sich vor allem in Mittelitalien in der Provinz Perugia in der Region Umbrien. Die Rebsorte war schon fast vom Aussterben bedroht, wurde dann aber Anfang des neuen Jahrtausends durch Neuanpflanzungen vom Weingut Cantina Novelli davor bewahrt. Laut Aufzeichnungen aus dem Jahr 1999 wird Trebbiano Spoletino in Italien auf etwas mehr als 300 ha angebaut. Ebenso ist die Rebsorte zur Herstellung der D.O.C.-Weine Assisi, Colli del Trasimeno, Colli Martani und Montefalco zugelassen.


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Synonyme

Je nach Anbaugebiet variieren auch die Bezeichnungen der Trebbiano Spoletino-Rebe. Die Rebe ist auch unter den Bezeichnungen Spoletino, Trebbiano di Avezzano, Trebbiano di Spolete und Trebbiano di Spoleto bekannt.
Aufgrund ähnlich klingender bzw. gleichlautender Synonyme sowie morphologischer Übereinstimmungen kann die Rebsorte mit der Trebbiano Toscano-Rebe verwechselt werden.








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