Trousseau, Bastardinho, Malvoisie Noire, Troussé, Bastardo, Maria Ardoña, Troussot, Bolonio, Merenzao, Capbreton Rouge, Pardinho, Chauche Noir, Pinot Gris de Rio Negro, Cruchenton Rouge, Sémillon Rouge, Donzelino de Castille, Tresseau, Gros Cabernet, Triffault


Inhaltsverzeichnis

Trousseau ist eine autochthone, rote Rebsorte, die ursprünglich aus Südfrankreich stammt und heute vor allem im französischen Weinanbaugebiet Jura kultiviert wird.


Ampelographische Sortenmerkmale

Die spät reifende Rebe kennzeichnet sich durch niedrige Erträge und starke Schwankungen in der Qualität des Traubengutes. Aus diesem Grund wird die früher beliebte Rebsorte heute vermehrt durch Pinot Noir ersetzt.

Die aus der Rebe gekelterten Weine erinnern in der Farbe an Kirschen und im Aroma an Beeren oder andere Waldfrüchte. Sie verfügen über einen geringen Säuregehalt und einen hohen Restzucker- und Alkoholgehalt.


Vorkommen

Neben den Vorkommen in Frankreich findet man die Rebsorte auch auf der Iberischen Halbinsel, in der Schweiz, in Südafrika, in Australien und in Argentinien. Weltweit sind an die 5.000 ha Rebfläche mit Trousseau bestockt.


Synonyme

Je nach Anbaugebiet variieren auch die Bezeichnungen der Trousseau-Traube. Die bekanntesten Synonyme sind Bastardinho, Bastardo, Bolonio, Capbreton Rouge, Chauche Noir, Cruchenton Rouge, Donzelino de Castille, Gros Cabernet, Malvoisie Noire, Maria Ardoña, Merenzao, Pardinho, Pinot Gris de Rio Negro, Sémillon Rouge, Tresseau, Triffault, Troussé und Troussot.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Trousseau ist eine Autochthone Rebsorte
  • Trousseau wird verwendet zum Keltern von Rotwein



Quellen


  • Andre Domine: Wein. Könemann, 2002 » Wein