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Verwendungsbedingungen von Lebensmittelzusatzstoffen - 16



Dessertspeisen

Zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe und Verwendungsbedingungen für Lebensmittel aus der Kategorie (Nummer 16) "Dessertspeisen, ausgenommen Produkte der Kategorien 1, 3 und 4" entsprechend der EU-Verordnung Nr. 1129/2011 der Kommission vom 11. November 2011.

Diese Liste wurde anhand von Informationen aus dem Rechtsinformationssystem EUR-Lex goout, einer Datenbank über Rechtsvorschriften der Europäischen Union und anderen als öffentlich eingestuften Dokumenten erstellt.

Kategorie-Nummer E-Nummer Bezeichnung Hochstmenge (mg/Ltr bzw. mg/kg) Fußnoten Beschränkungen/Ausnahmen
16

Dessertspeisen

Dessertspeisen, ausgenommen Produkte der Kategorien 1, 3 und 4
Gruppe I Zusatzstoffe      
Gruppe II Farbstoffe quantum satis quantum satis    
Gruppe III Farbstoffe mit kombinierter Hochstmengenbeschränkung 150    
Gruppe IV Polyole quantum satis   Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte
E 160 b Annatto (Bixin, Norbixin) 10    
E 160 d Lycopin 30    
E 200 bis E 203 Sorbinsäure — Sorbate 1.000 (1) (2) Nur Frugtgrød, Rote Grütze und Pascha
E 200 bis E 203 Sorbinsäure — Sorbate 2.000 (1) (2) Nur Ostkaka
E 200 bis E 213 Sorbinsäure — Sorbate; Benzoesäure — Benzoate 300 (1) (2) Nur nicht wärmebehandelte Dessertspeisen auf Milchbasis
E 210 bis E 213 Benzoesäure — Benzoate 500 (1) (2) Nur Frugtgrød und rote Grütze
E 234 Nisin 3   Nur Grießpudding und Tapiokapudding und ähnliche Produkte
E 280 bis E 283 Propionsäure — Propionate 1.000 (1) (6) Nur Plumpudding
E 297 Fumarsäure 4.000   Nur geleeartige Desserts, Desserts mit Fruchtgeschmack; Trockendessertmischungen in Pulverform
E 338 bis E 452 PhosphorsäurePhosphat — Di-, Tri- und Polyphosphate 3.000 (1) (4)  
E 338 bis E 452 Phosphorsäure — Phosphate — Di-, Tri- und Polyphosphate 7.000 (1) (4) Nur Trockendessertmischungen in Pulverform
E 355 bis E 357 AdipinsäureAdipate 1.000 (1) Nur Trockendessertmischungen in Pulverform
E 355 bis E 357 Adipinsäure — Adipate 6.000 (1) Nur geleeartige Desserts
E 355 bis E 357 Adipinsäure — Adipate 1.000 (1) Nur Desserts mit Fruchtgeschmack
E 363 Bernsteinsäure 6.000    
E 416 Karayagummi 6.000    
E 427 Cassiagummi 2.500   Nur für Dessertspeisen und ähnliche Produkte auf Milchbasis
E 432 bis E 436 Polysorbate 3.000 (1)  
E 473 bis E 474 Zuckerester von SpeisefettsäurenZuckerglyceride 5.000 (1)  
E 475 Polyglycerinester von Speisesäuren 2.000    
E 477 Propylenglycolester von Speisefettsäuren 5.000    
E 481 bis E 482 Salze der Stearoylmilchsäure 5.000 (1)  
E 483 Stearyltartrat 5.000    
E 491 bis E 495 Sorbitester 5.000 (1)  
E 950 Acesulfam-K 350   Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte
E 951 Aspartam 1.000   Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte
E 952 Cyclohexylsulfaminsäure und ihre Na- und Ca-Salze 250 (51) Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte
E 954 Saccharin und seine Na-, K- und Ca-Salze 100 (52) Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte
E 955 Sucralose 400   Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte
E 957 Thaumatin 5   Nur als Geschmacksverstärker
E 959 Neohesperidin DC 50   Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte
E 961 Neotam 32   Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte
E 962 Aspartam-Acesulfamsalz 350 (11)a (49) (50) Nur brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz hergestellte Produkte
(1): Die Zusatzstoffe konnen einzeln oder in Kombination verwendet werden.
(2): Die Hochstmenge gilt für die Summe, die Mengen werden berechnet als freie Säure.
(4): Der Hochstwert wird berechnet als P2O5 (Phosphorpentoxid).
(6): Propionsäure und ihre Salze konnen als Folge des Fermentationsprozesses bei Befolgung der guten Herstellungspraxis in bestimmten fermentierten Produkten auftreten.
(11): Die Mengen werden berechnet als a) Acesulfam-K-Äquivalent oder b) Aspartam-Äquivalent.
(49): Die Verwendungshochstmengen werden von den Verwendungshochstmengen seiner Bestandteile Aspartam (E 951) und Acesulfam K (E 950) abgeleitet.
(50): Bei der Verwendung von Aspartam-Acesulfamsalz allein oder gemeinsam mit E 950 oder E 951 dürfen die für E 950 oder E 951 vorgeschriebenen Hochstmengen nicht überschritten werden.
(51): Die Verwendungshochstmengen werden berechnet als freie Säure.
(52): Die Verwendungshochstmengen werden berechnet als freies Imid (Imid = Imidoverbindung ist eine funktionelle Gruppe in der organischen Chemie).
Quelle: http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32011R1129&from=DE

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