Saccharin, E 954


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Saccharin ist ein Lebensmittelzusatzstoff, der zu den Süßstoffen zählt. Es ist der erste industriell hergestellte Süßstoff. Saccharin steht für Natriumsalze, Kaliumsalze und Claciumsalze des Saccharins, die alle durch chemische Synthese gewonnen werden. Als Lebensmittelzusatzstoff ist Saccharin mit der europäischen Zulassungsnummer E 954 zugelassen.


Saccharin: Eigenschaften

Saccharin besitzt die höchste Süßkraft aller Süßstoffe, sie ist etwa 550 Mal so hoch wie die von Zucker. Da Saccharin vom Menschlichen Körper schnell aufgenommen wird und ihn in unveränderter Form über den Harn wieder verlässt, gilt er als praktisch kalorienfrei. Allerdings entfaltet es vor allem in hohen Konzentrationen einen unangenehmen bitter metallischen Geschmack. Darum wird Saccharin meist in Kombination mit Cyclamat 🛒, Thaumatin und dem Zuckeraustauschstoff Xylit verwendet. Saccharin ist hitze- und gefrierstabil und gefrierbeständig und bewahrt auch in wässrigen oder säurehaltigen Produkten seine Süße dauerhaft. Darum eignet es sich zum Kochen oder Backen.


Saccharin: Verwendung

Am häufigsten wird Saccharin in Form von Natriumsalz verwendet, da es eine hervorragende Löslichkeit hat und immer noch 450-Mal so süß wie Zucker ist. Aufgrund seiner Eigenschaften kann Saccharin zur Herstellung vielen Produkten eingesetzt werden. Die wichtigsten Anwendungsgebiete sind Lightprodukte und ohne Zuckerzusatz hergestellte Lebensmittel für Diabetiker. Darüber hinaus wird Saccharin u.a. in Limonaden, Erfrischungsgetränken, Desserts, Süßwaren und für die Produktion von süßsauren Konserven aus Obst und Gemüse verwendet.


Saccharin: Empfehlungen

Die Höchstmengenbegrenzung von Saccharin liegt je nach Anwendung zwischen 80 und 3000 mg pro kg bzw. Liter.



Quellen


  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 » Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben