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Dauerkost



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Unter Dauerkost versteht man den konstanten Verzehr bestimmter Nahrungsmittel über einen längeren Zeitraum hinweg auf regelmäßiger Basis.


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Merkmale und Ernährungsphysiologische Grundlagen der Dauerkost

Eine Dauerkost sollte möglichst abwechslungsreich sein. Dadurch wird sichergestellt, dass der tägliche Bedarf an Nährstoffen (Kohlenhydrate, Lipide, Proteine), Vitaminen und Mineralstoffen vollständig abgedeckt ist.
Reichlich verzehrt werden dürfen Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukte und Vollkornprodukte sowie in kleineren Mengen Eier, Wurstwaren, Fleisch und Fisch. Sättigungsbeilagen wie Kartoffel oder Reis und Brot sollten idealer weise etwa 30 % der Gesamtmenge der verzehrten Lebensmittel ausmachen. Zudem sollten Fette und stark zuckerhaltige Lebensmittel (Zucker) nur in geringen Mengen verzehrt werden.
Der Flüssigkeitshaushalt (2,5 bis 3 Ltr. täglich) sollte mit zuckerfreien Getränken wie grüner Tee, Kräutertee, Mineralwasser und gelegentlich frischen Fruchtsäften abgedeckt werden. Kaffee und schwarzer Tee können in gemäßigten Mengen, alkoholhaltige Getränke hingegen nur in kleinen Portionen getrunken werden.

Um eine Gewichtszu- oder -abnahme zu verhindern, entspricht die Energiezufuhr (Kalorien) bei einer Dauerkost dem individuellen, täglichen Bedarf.

Diäten und Ernährungsformen, die diese Merkmale erfüllen sind beispielsweise:

Eine optimale individuelle Dauerkost können Sie sich von einem Ernährungsberater Ihrer Krankenkasse zusammenstellen lassen. In einem Ernährungsberatungsgespräch ermittelt er Ihre persönlichen Vorlieben, die in einen Ernährungsplan mit einfließen sollten.




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