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Wachsbohnen, Butterbohnen


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Wachsbohnen oder Butterbohnen besitzen blassgelbe bis weiße Hülsen. Es gibt sie sowohl als Buschbohnen als auch als Stangenbohnen. Wachsbohnen sind eine Sorte der grünen Bohnen (bot.: Phaseolus vulgaris ssp. vulgaris) und gehören zu den Hülsenfrüchten. Die auf dem Markt angebotenen Wachsbohnen stammen heute fast ausschließlich nur noch von Buschbohnensorten. Zu den gehandelten Sorten gehören beispielsweise Wachs Beste (eine alte amerikanische Sorte mit besonders schönen Samen, die sonst weiße Bohne hat am Nabel eine schwarze flügelähnliche Zeichnung), Becker Nr. 18 (eine Sorte mit besonders zarten Hülsen), Goldgabe (eine Sorte mit gelben, runden, fadenlosen Hülsen) sowie Major (eine französische Sorte mit gelben, rundovalen Hülsen). Die Bohnen sind durchweg zart und wohlschmeckend. Fast weiße Wachsbuschbohnen werden insbesondere von der Lebensmittelindustrie zu Sauerkonserven verarbeitet.



Wachsbohnen: Zubereitung

Wachsbohnen können wie grüne Bohnen zubereitet werden. Auch sie enthalten das giftige Eiweiß Phasin, das sich aber beim Hitzezufuhr abbaut. Traditionell werden Wachsbohnen für die Zubereitung von Bohnensalat verwendet. Dazu können die Bohnen beispielsweise mit fein gewürfelten Zwiebeln, Rapsöl, Schmand, Apfelessig, Senf, Pfeffer und Salz abgeschmeckt werden. Wachsbohnen eignen sich aber auch zum Einkochen. Dazu werden die Bohnen je nach Größe zunächst für 3 bis 5 Minuten blanchiert und in Eiswasser abgeschreckt. Die erkalteten und abgetropften Bohnen werden dann auf Einmachgläser verteilt. Das Bohnenwasser wird weggeschüttet. Zum Aufgießen wird ein Sud aus Wasser, Essig, klein geschnittenen Zwiebeln, Salz, Pfeffer Zucker, Bohnenkraut und je nach Geschmack weitere Gewürze zubereitet. Der ebenfalls erkaltete Sud wird über die Bohnen gegossen. Dabei müssen die Bohnen auf jeden Fall vollständig mit dem Sud bedeckt sein. Die Wachsbohnen in den verschlossenen Einmachgläsern dann bei 100 °C für 60 Minuten einkochen.



Quellen

  • Günther Liebster: Warenkunde Obst & Gemüse. Hädecke, 2002 »
  • Hans-Georg Levin, Elisabeth Lange und Christian Teubner: Das große Buch der Gemüse aus aller Welt. Gräfe & Unzer, 1999 »








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