Clairette, Branquete, Muscade, Cibade, Ondenic, Colle Musquette, Ovsyanka, Cotticour, Petit Blanc, Fehér Clairette, Poupe de Gate, Gaillard Blanc, Seidentraube, Granolata, Uva Gijona, Blanc Laffite, Kleret, Vivsyanka


Inhaltsverzeichnis

Als Clairette oder Clairette Blanche bezeichnet man eine, ursprünglich aus Frankreich stammende weiße Rebsorte.


Ampelographische Sortenmerkmale

Die ertragsstarke und spät reifende Rebsorte bevorzugt im Anbau sonnige, heiße Lagen und karge Böden.
Die aus der Rebe hergestellten Stillweine oder Schaumweine sind sehr charaktervoll und verfügen über einen hohen Alkoholgehalt. Sie können auch zum Verschnitt verwendet werden. Man sollte jedoch darauf Acht geben, dass Weine mit einem Anteil an Clairette sehr schnell oxidieren und dadurch für eine längerfristige Lagerung im Weinkeller nicht prädestiniert sind. Im 17. und 18. Jhd. nutze man die Clairette-Traube zur Herstellung des Picardan, einem Süßwein aus dem Languedoc. Im 20. Jhd. wurde die Rebsorte auch zur Herstellung von Wermut verwendet.


Vorkommen

Die Clairette-Rebe wird in Frankreich hauptsächlich in der Provence, an der Rhône und im Languedoc-Roussillon kultiviert. Insgesamt sind in Frankreich noch ca. 2.500 ha mit ihr bestockt. Weitere Anbauflächen findet man in Nordamerika, Australien, Südamerika (wie Argentinien, Brasilien, Uruguay), Spanien, Italien, Portugal und in Südafrika.


Synonyme

Je nach Anbaugebiet variieren auch die Bezeichnungen der Clairette-Traube. Die bekanntesten Synonyme sind Blanc Laffite, Branquete, Cibade, Colle Musquette, Cotticour, Fehér Clairette, Gaillard Blanc, Granolata, Kleret, Muscade, Ondenic, Ovsyanka, Petit Blanc, Poupe de Gate, Seidentraube, Uva Gijona und Vivsyanka.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Clairette wird verwendet zum Keltern von Süßwein, Weißwein, Stillwein, Schaumwein



Quellen


  • Andre Domine: Wein. Könemann, 2002 » Wein