Counoise, Moustardier, Couneso, Petit Ribier, Connoges, Riviere, Caula, Rouvier de Privas, Aubun, Damas Noir, Große Rogettaz


Inhaltsverzeichnis

Counoise ist eine Rotweinrebsorte mit Anbauschwerpunkt in Südfrankreich. Die Rebsorte hat ihren Ursprung in Spanien und soll der Legende nach von Papst Urban V. nach Frankreich gebracht worden sein. Der Papst soll zuvor einen Rebstock von einem Spanier namens Counesa als Geschenk bekommen haben.


Ampelographische Sortenmerkmale

Die Rebsorte gilt als spät reifend und ertragsschwach zeichnet sich aber durch ihre hohe Qualität und ein stark an Pflaumen oder Beeren erinnerndes Aroma aus. Sie liefert leicht säurebetonte, würzige Rotweine oder Roséweine von heller Farbe. Die Rebsorte wird nur selten sortenrein ausgebaut sondern ist meist Bestandteil von Cuvées. Gerne wird sie mit Syrah, Grenache oder Mourvèdre verschnitten.


Vorkommen

Die Rebflächen konzentrieren sich auf das Rhône-Tal, die Provence und das Languedoc-Roussillon. Insgesamt sind in Frankreich weniger als 1.000 ha mit der Rebsorte bestockt. Vereinzelt findet man auch in Australien und in Kalifornien kleine Anbauflächen.


Synonyme

Je nach Anbaugebiet variieren auch die Bezeichnungen der Counoise-Traube. Die bekanntesten Synonyme sind Aubun, Caula, Connoges, Couneso, Damas Noir, Große Rogettaz, Moustardier, Petit Ribier, Riviere und Rouvier de Privas.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Counoise wird verwendet zum Keltern von Rotwein



Quellen


  • Andre Domine: Wein. Könemann, 2002 » Wein