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Tomatenketchup


Inhaltsverzeichnis

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Tomatenketuchup ist ein Fertigprodukt und zählt zu den Würzsaucen, deren wesentliche Zutat Tomaten sind. Als Gewürze kommen Zimt, Ingwer, Nelken, Pfeffer, Piment und Muskat in Frage. Tomatenketuchup ist neben Gewürzketchup und Curryketchup eine von drei Haupt-Ketchupsorten, die im Handel angeboten werden und unter dem Oberbegriff Ketchup zusammengefasst sind. In Deutschland wurde Tomatenketchup erst nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt und zunächst überwiegend aus den USA importiert.



Beurteilungsmerkmale für Tomatenketchup

Die Beurteilungsmerkmale für Tomatenketchup werden im "Code of Practice" vom Verband der Hersteller kulinarischer Lebensmittel e. V. beschrieben. Demnach ist ein "Tomatenketchup eine homogene Würzsauce, die entweder aus einwandfreien, gesunden, reifenTomaten (Lycopersicum esculentum) ohne Schalen und Kerne oder aus Tomatenerzeugnissen einschließlich Tomatenkonzentrat unter Zutat von Essig, Zucker, Salz und würzenden Zutaten oder deren Extrakten wie Zwiebel, Gewürze und zuslässige Zusatzstoffe hergestellt wird".



Qualitätsmerkmale

Zum Vergleich von Tomatenketchup verschiedener Hersteller kann die freiwillig Angabe des Tomaten-Trockenmassengehalts verwendet werden. Je höher der Anteil der Tomatentrockenmasse (Trockenmasse) ist, desto mehr frische Tomaten wurden für die Herstellung verwendet. Tomatenketchup muss mindestens 6 % Tomatentrockensubstanz enthalten zudem dürfen keine anderen Früchte oder Gemüse als die in der Definition genannten verwendet werden.



Verwendung von Tomatenketchup

Tomatenketchup wird gerne als Sauce für Gegrilltes oder Hamburger verwendet. Sie ist aber auch die Grundlage für die BBQ-Sauce oder einfach mit Curry vermischt für Curryketchup. Wegen des hohen Zuckergehalts wird Tomatenketchup häufig als ernährungsphysiologisch nachteilig betrachtet. Allerdings wird die Sauce üblicherweise in kleinen Mengen (eine Protion entspricht etwa 30 bis 50 g) verzehrt, so dass die absolut verzehrte Menge an Zucker gering ausfällt.



Zusammenfassung und Kurzinfos



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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