Marlin, Gestreifter Speerfisch, Mittelmeer Speerfisch, Langschnäuziger Speerfisch, Blauer Marlin, Schwarzer Marlin, Weißer Marlin


Wissenschaftliche Bezeichnung: Makaira indica, Tetrapterus albidus, Tetrapterus audax, Tetrapterus belone, Makaira nigricans
Englisch: Marlin
Französisch: Makaire bleu, Marlin
Italienisch: Marlin azzurro
Spanisch: Picudo, Marlin azul, Marline, Aguja


Inhaltsverzeichnis

Der Marlin gehört zur Familie der Speer- und Segelfische (zool.: Istiophoridae). Seine erste Rückenflosse ist lang und segelartig hochgestellt und sein Schnabel ist rundlich geformt. Der torpedoförmige Körper des Marlins kann bis zu 4,5 m lang und 900 kg schwer werden. Der Marlin ist ein schneller, aktiver Raubfisch, der sich überwiegend von Schwarmfischen wie Heringen und Makrelen oder von Tintenfischen ernährt. Er kommt je nach Art in allen Weltmeeren vor.


Die wichtigsten Malinarten

  • Marlin, gestreifter Speerfisch, (zool.: Tetrapterus audax)
  • Mittelmeer Speerfisch, Langschnäuziger Speerfisch (zool.: Tetrapterus belone)
  • Blauer Marlin, (zool.: Makaira nigricans), en.: marlin, fr.: makaire bleu, it.: marlin azzurro, es.: marlin azul
  • Schwarzer Marlin, (zool: Makaira indica)
  • Weißer Marlin, (zool: Tetrapterus albidus)
  • Wegen seiner Größe und Schnelligkeit ist der Marlin weltweit eine begehrte Trophäe für Hochseeangler.


    Marlin Zubereitung und Verwendung

    Das Fleisch eines Marlins ist besonders fest und aromatisch. In der mediterranen Küche wird es schlicht gebraten oder besser gegrillt und schmeckt so am feinsten. Zum Grillen bzw. Braten eignen sich 2 bis 3 cm dicke Scheiben, die zuvor mit einer Mischung aus Olivenöl, Weißwein, in Scheiben geschnittenen Zwiebeln und Zitronen, frisch gestoßenen Pfefferkörnern, Lorbeer und Oregano für 2 bis 3 Stunden mariniert wurden. Als Beilage passen knusprig gebratene und mit Knoblauch eingeriebene Weißbrotscheiben.

    Auf dem Grill oder in der Pfanne brauchet ein daumendickes etwa 200 g schweres Steak auf beiden Seiten zwischen 4 und 5 Minuten. Sein Fleisch sollte ebenso wie das von Schwertfischen möglichst auf den Punkt gebraten werden. Die Garzeit also so kurz wie möglich halten. Es sollte gerade noch ein Hauch von Rosa im Kern zu erkennen sein. Ein zu lange gebratener Speerfisch wird in der Regel trocken.



    Quellen


    • Christian Teubner, Ralph Bürgin, Holger Hofmann, Prof. Dr. Kurt Lillelund, Anton Mosimann, Dr. Fritz Terofal, Dr. Michael Türkay: Seafood : Kochbuch und Lexikon von Fisch und Meeresfrüchten. Gräfe & Unzer, 1998 » Seafood : Kochbuch und Lexikon von Fisch und Meeresfrüchten