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Inhaltsverzeichnis

Grolleau ist eine Rotweinrebsorte mit Anbauschwerpunkt in Frankreich, insbesondere in den Weingärten entlang der Loire liegt.


Ampelographische Sortenmerkmale

Die Rebsorte kennzeichnet sich durch mittelgroße, rundliche Beeren von blauer bis schwarzer Farbe aus. Sie gilt als frühreifend und liefert hohe Erträge, die bei 120 hl/ha liegen können. Sie bringt einfache, etwas säurebetonte aber kaum alkoholstarke Wein hervor. Aufgrund ihrer Eigenschaften wird die Grolleau-Rebe nur selten für Rotweine sondern meist zur Herstellung von Roséweinen verwendet. In Verbindung mit Gamay werden aus Grolleau auch Schaumweine hergestellt.


Vorkommen

Im französischen Weinanbaugebiet Loire zeichnet die Rebsorte für etwas mehr als 3.000 ha verantwortlich. Da sie vermehrt durch qualitativ hochwertigere Rebsorten wie Cabernet Franc ersetzt wird, ist ihr Anbau rückläufig. Kleine Anbauflächen findet man auch in Argentinien, Australien und in der Ukraine.


Synonyme

Je nach Anbaugebiet variieren auch die Bezeichnungen der Grolleau-Traube. Die bekanntesten Synonyme sind Franc noir, Gamay de Châtillon, Gloire de Tours, Grolleau de Cinq-Mars, Grolleau de Touraine, Groslot, Groslot de Valère, Moinard Noir de Saumur, Pineau de Saumur, Plant boisnard und Plant mini.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Grolleau wird verwendet zum Keltern von Rotwein, Roséwein, Schaumwein



Quellen


  • Andre Domine: Wein. Könemann, 2002 » Wein