Viognier, Vionnier, Galopine, Petit Viognier, Petit Vionnier, Viogné, Viogner


Inhaltsverzeichnis

Als Viognier bezeichnet man eine sehr alte, ursprünglich aus Frankreich stammende, weiße Rebsorte. Viognier wird in Frankreich vorwiegend an der Rhône, im Languedoc-Roussillon und auf Korsika kultiviert.


Ampelographische Sortenmerkmale

Die Rebsorte gilt als frühreif, äußerst ertragsschwach und krankheitsanfällig. Sie geriet nach dem Auftreten der Reblauskatastrophe im 19. Jhd. trotz ihrer guten Qualität immer mehr in Vergessenheit. Seit dem Ende des 20. Jhd. wird die Rebsorte aber wieder häufiger vor allem in der Neuen Welt angebaut.

Aus Viognier hergestellte Weine verfügen über eine kräftige Farbe und einen beachtlichen Alkoholgehalt. Ein weiteres Merkmal ist das an Steinfrüchte und Veilchen erinnernde Bukett. Die Weine sollten in jungen Jahren am besten zu Fisch oder Meeresfrüchten genossen werden.


Vorkommen

Neben ihren Vorkommen in Frankreich welche sich auf ca. 3.000 ha Rebfläche belaufen wird die Viognier-Rebe auch in Kalifornien, Australien, Neuseeland, Chile und in der Schweiz kultiviert.


Synonyme

Je nach Anbaugebiet variieren auch die Bezeichnungen der Viognier-Traube. Die bekanntesten Synonyme sind Galopine, Petit Viognier, Petit Vionnier, Viogné, Viogner und Vionnier.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Viognier wird verwendet zum Keltern von Weißwein



Quellen


  • Andre Domine: Wein. Könemann, 2002 » Wein