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Meeresfrüchte


Englisch: Seafood
Französisch: Fruits de mer
Spanisch: Frutos de mar, Mariscos
Italienisch: Fruti di mare


Inhaltsverzeichnis


Meeresfrüchte ist ein Sammelbegriff für alle essbaren Tiere aus dem Meer, die nicht zu den Wirbeltieren gehören. Demnach zählen Fische und alle Meeressäugetiere (beispielsweise Wale) nicht zu den Meeresfrüchten. Zu den Meeresfrüchten gehören Schalentiere (beispielsweise Austern, Seeohren oder Tintenfische), Krustentiere (beispielsweise Hummer oder Kaisergranat).

Seafood ist die englische Übersetzung des deutschen Begriffs Meeresfrüchte. Der Begriff Seafood umfasst allerdings alle im Meer lebenden essbaren Tiere, also auch Wirbeltiere.



Meeresfrüchte: Geschichte

Die Bezeichnung Meeresfrüchte deutet auf ein deutlich agrarisch geprägtes Verständnis vom Fischfang hin, wie es sich etwa im Mittelmeerraum, speziell in Italien, entwickelt hat. Insbesondere die Römer verstanden diese Nahrung aus dem Meer als Segen ihrer Götter. Dies belegt die mehrmalige Verwendung der Muschel in der antiken Mythologie. Die wirkte sich bis in die Architektur des Barock und des Rokoko aus. Die Muschel galt als vollkommenes Produkt der Natur und diente neben anderen, vegetabilen Motiven als Vorlage für Ornamente. Auch der Begriff Barock selbst hat einen engen Bezug zum Meer. Er geht auf die unregelmäßige oder schiefe Erscheinung der Perle zurück, also auf ein Objekt aus dem Meer, das die perfekte Symmetrie durchbricht.



Zu Meeresfrüchte passende Weine

Zu Meeresfrüchte passen Weine, die aus folgenden Rebsorten gekeltert werden:



Zusammenfassung und Kurzinfos



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »








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