Pedral, Castelão, Alvarinho Tinto, Pedrol, Cainho dos Milagres, Verdejo Colorado, Cainho Espangol, Pédral Noir, Dozal, Pégudo, Perna de Perdiz, Pardal, Padral


Inhaltsverzeichnis

Pedral ist eine rote Rebsorte, deren Ursprung wahrscheinlich auf der Iberischen Halbinsel liegt. Die Pedral-Rebe kann wegen äußerlicher Ähnlichkeiten mit den Rebsorten Castelão Francês oder Tinta Pinheira verwechselt werden.


Ampelographische Sortenmerkmale

Die Pedral-Rebe zählt zu den spät reifenden und wachstumsstarken Sorten. Ausschließlich aus Pedral gekelterte Weine überzeugen vor allem durch ihre intensive Farbe. Sie haben aber nur sehr geringe Alkoholwerte vorzuweisen. Meistens werden Pedral-Weine zum Verschnitt mit anderen landestypischen Rebsorten wie Vinhão oder Espadeiro für die Herstellung von einfachen Rot- oder Roséweinen herangezogen.


Vorkommen

Angebaut wird die Pedral-Rebe in Portugal in der Region Douro und Vinho Verde sowie in Spanien in der galicischen Provinz Pontevedra. Die Rebsorte wird in Portugal vor allem in den Bereichen Douro und Rios do Minho in geringem Umfang angebaut. Rios do Minho ist ein Bereich im Norden Portugals für Landweine, der mit dem DOC-Bereich Vinho Verde flächenmäßig identisch ist. Insgesamt sind in Portugal weniger als 200 ha Rebfläche mit der Rebsorte Pedral bestockt.


Synonyme

Je nach Anbaugebiet variieren auch die Bezeichnungen der Pedral-Traube. Die bekanntesten Synonyme sind:
In Portugal: Alvarinho Tinto, Cainho dos Milagres, Cainho Espangol, Dozal, Pégudo, Perna de Perdiz, Pardal, Padral
In Spanien: Castelão, Pedrol, Verdejo Colorado
In Frankreich: Pédral Noir



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Rufete kann verwechselt werden mit Pedral
  • Pedral ist eine rote Rebsorte, Rebsorte
  • Pedral wird angebaut in Portugal, Douro, Vinho Verde, Spanien, Galizien
  • Pedral wird verwendet zum Keltern von Rotwein, Roséwein, Landwein



Quellen


  • Andre Domine: Wein. Könemann, 2002 » Wein
  • Jancis Robinson, Julia Harding, Jose Vouillamoz: Wine Grapes. Allen Lane, 2012 » Wine Grapes