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Polysorbat 40, E 434, Polyoxyethylen20-sorbitanmono-Palmitat


Englisch: Polysorbate 40, Polyoxyethylene 20 sorbitan monopalmitate
Französisch: Polysorbate 40, Monopalmitate de polyoxyéthylène-20-sorbitane
Spanisch: Polisorbato 40, Monopalmitato de 20 polioxietilen sorbitán
Italienisch: Polisorbato 40, Poliossietilene 20 sorbitano monopalmitato



Polysorbat 40 gehört zu den Polysorbaten und ist ein Lebensmittelzusatzstoffe mit der europäischen Zulassungsnummer E 434. In der Lebensmittelindustrie wird Polysorbat 40 als Emulgator, Stabilisator und Netzmittel verwendet. Auf der Zutatenliste von Lebensmitteln kann der Stabilisator als Polisorbato 40, Polyoxyethylen(20)-sorbitanmono-Palmitat oder unter seiner E-Nummer angegeben sein. Daneben wird Polisorbato 40 auch als technischer Hilfsstoff bei der Herstellung von Lebensmitteln verwendet.

© Massimiliano Gallo / fotolia.com


Bei Polysorbat 40 handelt es sich um eine chemische Verbindung, die aufgrund ihrer starken Wirkung als Emulgator, Netzmittel und Stabilisator vielseitig in der Lebensmittelindustrie und bei der Herstellung von Kosmetika und Medikamenten eingesetzt wird. Wie die anderen Polysorbate ist auch Polisorbato 40 ein Abkömmling des Sorbits und wird mittels chemischer Synthese hergestellt. Die Lebensmittelindustrie nutzt diesen Lebensmittelzusatzstoff beispielsweise, um Schäume zu stabilisieren und Emulsionen herzustellen. Polysorbate bieten den Vorteil, dass sie auch bei Temperaturschwankungen und in einer sauren Umgebung stabil bleiben. Häufig werden Polysorbate für die Stabilisierung von Fetten verwendet, da sie deren Struktur erhalten und zudem verhindern, dass Frittierfett und Margarine beim Frittieren beziehungsweise Braten spritzen.


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Herstellung von Polysorbat 40

Um Polysorbate herzustellen, ist ein mehrstufiger chemischer Prozess notwendig. Bei diesem Vorgang wird eine chemische Reaktion zwischen Fettsäuren und Sorbit herbeigeführt. Für die Herstellung von E 434 werden in der Regel pflanzliche Fette verwendet. Es können jedoch auch Fette tierischen Ursprungs zum Einsatz kommen.


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Verwendung von Polysorbat 40

Polysorbat ist nicht für alle Lebensmittel zugelassen, sondern darf nur bestimmten Produkten zugesetzt werden. Hinzukommt, dass es für diesen Lebensmittelzusatzstoff aus der Funktionsklasse der Stabilisatoren auch eine Höchstbeschränkung gibt, die die Lebensmittelindustrie nicht überschreiten darf.

Verwendet werden darf Polysorbat 40 beispielsweise für Speiseeis, Desserts, Diätlebensmittel, Blätterteiggebäck, Kaugummi, Backfette, Kuchen, Milchersatzprodukte und Sahneersatzprodukte pflanzlicher Herkunft, Samtsuppen, Saucen und Kekse.

Polysorbate werden allerdings nicht nur in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Verwendung finden diese Zusatzstoffe auch bei der Herstellung von Kosmetika, Arzneimitteln und Tierfuttermitteln.


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Gesundheitliche Risiken von Polysorbat 40

E 434 wurde grundsätzlich als gesundheitlich unbedenklich eingestuft, da es über den Fettstoffwechsel verdaut wird. Für den Verzehr von Polysorbaten wurde ein ADI-Wert von 10 mg/kg Körpergewicht festgelegt. Dieser ADI-Wert gilt für alle Polysorbate, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Auch wenn der Verzehr von Polysorbaten als gesundheitlich unbedenklich gilt, raten Verbraucherschützer von einem hohen Verzehr ab. Polysorbate können die Aufnahme fettlöslicher Schadstoffe begünstigen. Zudem können Polysorbate die Verdauung ungünstig beeinflussen.




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