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Prinzessbohnen, Delikatessbohnen


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Prinzessbohnen oder auch Delikatessbohnen sind Sorten der grünen Bohne (bot.: Phaseolus vulgaris) und gehören zu den Buschbohnen und damit zu den Hülsenfrüchten. Die als Delikatessbohnen gehandelten Bohnen sind gegenüber den Prinzessbohnen allerdings etwas kräftiger. Prinzessbohnen werden jung gepflückt. Ihre kurzen, fadenfreien Hülsen sind dann noch zart und besitzen einen runden Querschnitt. Er ist etwas dicker als der von den fast stricknadeldünn Keniabohnen. Prinzessbohnen haben nur kleine, dünne Samen. Prinzessbohnen werden auch häufig zu Konserven verarbeitet. Langhülsige Bohnensorten hingegen, die jung gepflückt wurden und darum noch kleine Hülsen haben, sind keine Prinzessbohnen.



Prinzessbohnen: Zubereitung

Prinzessbohnen werden in sprudelnd kochendem Wasser mit ausreichend Salz blanchiert und anschließend in Eiswasser abgeschreckt. Kurz vor dem Servieren müssen die Bohnen dann lediglich in etwas frisch zerlassener Butter geschwenkt und leicht gesalzen werden. Zusätzlich können sie mit Bohnenkraut, Thymian, Liebstöckel abgeschmeckt und mit Zwiebeln und gebratenem Speck  angereichert werden. Zu zubereitet passen sie gut als Beilage zu Steaks oder gebratener Fisch wie Kabeljau, Lachs, Thunfisch oder Schwertfisch.



Quellen

  • Günther Liebster: Warenkunde Obst & Gemüse. Hädecke, 2002 »
  • Hans-Georg Levin, Elisabeth Lange und Christian Teubner: Das große Buch der Gemüse aus aller Welt. Gräfe & Unzer, 1999 »








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