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Molinara


Inhaltsverzeichnis


Als Molinara bezeichnet man eine rote Rebsorte, die aus dem italienischen Weinbaugebiet rund um die Stadt Verona stammt und heute fast ausschließlich im Weinbaugebiet Venetien auf ca. 1800 ha Rebfläche angebaut wird. Sie wird selten sortenrein ausgebaut, da sie kaum einen eigenständigen, markanten Charakter aufweist. Meist wird sie mit anderen für Venetien typischen Rebsorten wie Corvina Veronese und Rondinella verschnitten. Die Molinara-Rebe ist ein Bestandteil hochwertigster italienischer Rotweine wie Amarone, Bardolino, Recioto oder Valpolicella.

Der Name der Rebsorte, der zu Deutsch soviel wie Mühle bedeutet, leitet sich vom Aussehen der Trauben ab. Die Trauben sind von einem grauen Schleier überzogen und wirken so, als wären sie mit Mehl bestäubt worden.



Molinara: Eigenschaften

Diese Rebsorte Molinara kennzeichnet sich durch ihre großen, rundlich bis leicht oval geformten Beeren von rötlicher bis violetter Farbe aus. Sie gilt als spätreife Rebsorte, die durchgängig hohe Erträge hervorbringt. Die aus ihr gekelterten Wein enthalten nicht übermäßig viel Alkohol, daher wird die Molinara-Traube meist mit anderen Rebsorten verschnitten.

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Synonyme

Die Molinara-Rebe ist auch unter den Bezeichnungen Brepon, Brepon Molinaro, Breppion, Breppion Scavolegno, Breppion Scuro, Breppon, Breppon Molinaro, Molinara Ciara, Molinara dal Sangue di Lumaca, Molinara Rada, Molinara Rossa, Molinaro, Mulinara, Pola, Rossanella, Rossanella Gentile, Rossara, Rossara della Forcella, Rossiccio Chiaro, Scavolegno, Sola, Uva del Mulino, Uva Sala, Uva Salata oder Vespone bekannt. Brepon, Molinara Ciara, Molinara Rada, Mulinara, Pola, Rossanella, Gentile, Rossara, Scavolegno, Sola, Uva Salata und Vespone.



Zusammenfassung und Kurzinfos



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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