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Kräutersalz


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© Frank Massholder / foodlexicon.org



Kräutersalz gehört zu den Gewürzsalzen. Zur Herstellung werden frische Kräuter gehackt oder fein geschnitten und mit Speisesalz vermengt. Für Kräutersalz eignen sich beispielsweise Majoran, Rosmarin, Thymian, Salbei, Koriander, Petersilie oder Oregano. Zudem wird häufig getrocknetes und zerkleinertes Gemüse wie Sellerie, Fenchel, Karotte oder Lauch als Zutat für Kräutersalz verwendet.



Kräutersalz: Zubereitung

Zur Herstellung weren gehackte Kräuter im Verhältnis 15 zu 85 mit Salz gemischt und für etwa 12 Stunden lufdicht verschlossen im Kühlschrank stehen lassen. Wer Kräutersalz selbst herstellen möchte, sollte die Kräuter vor dem Hacken gut trocken tupfen. Denn das Salz nimmt die Feuchtigkeit der gehackten Kräuter auf und verklumpt dadurch. Darum muss das Kräutersalz evtl. nachgetrocknet werden. Dazu wird die Salz-Kräuter-Mischung auf einem Backblech  verteilen und im Ofen bei etwa 70 °C für einige Stunden getrocknet. Anschließend werden zusammenhängende Salzstücke im Mörser zerkleinern. Sehr große zusammenhängende Salzstücke können auch eng in ein Küchentuch gewickelt werden, so dass ein festes Säckchen entsteht. Das Säckchen vorsichtig mit einem Plattiereisen klopfen, bis die Salzstücke klein genug sind, um sie im Mörser auf die gewünschte Korngröße zu zerdrücken. Kräutersalz passt beispielsweise zu Gemüse, Fisch, Fleisch, Geflügel, Dips, Salatsaucen oder Bratkartoffeln.



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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