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Schwedenmilch, Filmjölk


Inhaltsverzeichnis

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Schwedenmilch wird wie Trinksauermilch durch Milchsäurebakterien dickgelegt und anschließend flüssig gerührt. Schwedenmilch wird mit speziell gezüchteten Bakterienkulturen hergestellt, die in der "normalen" Sauermilch keine Verwendung finden. Die sämige Schwedenmilch schmeckt besonders mild. Schwedenmilch ist ein Sauermlicherzeugnis und stammt ursprünglich aus Schweden wo sie Filmjölk genannt wird.

In Skandinavien werden die Gefäße, in denen Schwedenmilch zubereitet wird mit Fettkraut (bot.: pinguicula vulgaris) ausgerieben. Dadurch bilden sich die entsprechenden Milchsäurebakterien aus, die einen Schleim produzieren, der für die Konsistenz der Schwedenmilch verantwortlich ist. Zugleich sorgen die Milchsäurebakterien für eine natürliche Haltbarkeit, die bis zu 10 Monaten reichen kann.



Schwedenmlich: Inhaltsstoffe

Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Schwedenmlich pro 100 g:



Kalorien, Vitamine, Mineralien und Nährstoffe pro 100 g/ml

Schwedenmilch: Hauptnährstoffe

Kalorien (kcal/kj): 66/278
Kohlenhydrateinheiten (KE, KHE): 0,4
Broteinheiten (BE): 0,33
Kohlenhydrate: 4,7 g
Ballaststoffe: 0,0 g
Eiweiß: 3,399 g
Wasser: 86,916 g
Fett: 3,5 g
MFU: 129 g
Cholesterin: 12 mg

Schwedenmilch: Vitamine

Retinol: 60 µg
Thiamin: 0,038 mg
Riboflavin: 0,185 mg
Niacin: 0,08 mg
Pyridoxin: 0,041 mg
Ascorbin: 2,0 mg
Tocopherol: 0,08 mg

Schwedenmilch: Mineralstoffe

Natrium: 4,9 mg
Kalium: 155 mg
Calcium: 12 mg
Phosphor: 99 mg
Magnesium: 12 mg
Eisen: 0,04 mg

Legende: kcl = Kilokalorie (1 kcal = 4.184 kJ), kj = Kilojoule, g = Gramm, mg = Milligramm (1 mg = 0.001 g), µg = Mikrogramm (1 µg = 0.001 mg), Mengenangaben: "*" = keine Daten vorhanden "+" = in Spuren enthalten, "0" = keine Daten oder praktisch nicht vorhanden.

Alle Angaben ohne Gewähr!



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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