Säure


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Säure ist ein Begriff aus der Chemie. Ein Stoff, der an andere Stoffe Wasserstoff-Ionen abgeben kann, heißt Säure. Diese Ionen werden auch Protonen genannt, chem. Zeichen H+. Findet die Reaktion in Wasser (H2O) statt, so entstehen Oxonium-Ionen (H3O+), der pH-Wert sinkt. Ganz allgemein ausgedrückt stellt eine Säure das Gegenstück zu einer Base dar.


Eigenschaften einer Säure

Eigenschaften einer Säure (in Bezug auf Lebensmittel und deren Zubereitung).

  • Lassen Eiweiße gerinnen
  • Schmecken in wässriger Lösung sauer
  • Bilden mit Basen Wasser und Salze
  • Zitronensäure und Essigsäure kann man am Geruch erkennen.
  • Säuren sind ätzend. Sie greifen besonders unedle Metalle und Kalk an. Starke Säuren greifen auch Kleidung und Haut an.
  • Säuren können mit Wasser verdünnt werden. Ihre Wirkung wird dadurch schwächer.
  • Säuren können bei Raumtemperatur fest (beispielsweise Vitamin C), flüssig (beispielsweise Salzsäure) oder gasförmig (beispielsweise Kohlenstoffdioxid) sein.

Essig ist in Wasser gelöste Essigsäure. Er war schon im Altertum bekannt. Seit dem Mittelalter sind u. a. auch Salzsäure, Salpetersäure und Schwefelsäure bekannt.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Chlorophylle ist nicht säurestabil
  • Milchsäure ist eine Säure
  • Cochenillerot A ist säurestabil



Quellen


  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 » Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 » Lebensmittelchemie
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 » Der große Larousse Gastronomique
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 » Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 » Lebensmittel-Lexikon