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Putenbrust, Putenfilet, Truthahnbrust




Als Putenbrust oder auch Truthahnbrust wird die vom Brustbein ausgelöste Brustmuskulatur ohne Haut von der Pute bezeichnet. Die Brust besteht aus einem großen Hauptmuskel und einem kleineren Muskel der auch als Putenfilet bezeichnet wird. Das Putenfilet ist aus anatomischer Sicht kein eigenes Körperteil, wie das beim Schlachtvieh (siehe auch: Schlachtfleisch) der Fall ist. Mitten durch das Filet verläuft eine dünne Sehne. Diese schneidet man mit einem senkrechten Schnitt heraus und erhält so zwei kleinere Stücke, aus denen sich schöne Schmetterlingssteak, Geschnetzeltes oder Gulasch schneiden lässt.

Das Fleisch der Brust enthält 24 Prozent Eiweiß und ist mit etwa 2 Prozent Fett sehr mager. Putenbrust eignet sich ausgezeichnet für die Zubereitung von Gerichten, die kurz gebraten werden, also Schnitzel oder Geschnetzeltes. Aus dem großen Brustmuskel kann man schöne Scheiben für Rouladen oder magere Gulaschwürfel schneiden. Zudem eignet sich das eiweißreiche Brustfleisch für die Herstellung von Farcen, für die Zubereitung von Terrinen oder Pasteten.



Kalorien, Vitamine, Mineralien und Nährstoffe pro 100 g/ml

Putenbrust: Hauptnährstoffe

Kalorien (kcal/kj): 105/441
Kohlenhydrateinheiten (KE, KHE): 0
Broteinheiten (BE): 0
Kohlenhydrate: + g
Ballaststoffe: 0 g
Eiweiß: 24,10 g
Wasser: 73,70 g
Fett: 1 g
MFU: 0,20 g
Cholesterin: 60 mg

Putenbrust: Vitamine

Retinol: * µg
Thiamin: 0,05 mg
Riboflavin: 0,08 mg
Niacin: 11,30 mg
Pyridoxin: 0,46 mg
Ascorbin: * mg
Tocopherol: 0,90 mg

Putenbrust: Mineralstoffe

Natrium: 46 mg
Kalium: 333 mg
Calcium: * mg
Phosphor: * mg
Magnesium: 20 mg
Eisen: 1 mg

Legende: kcl = Kilokalorie (1 kcal = 4.184 kJ), kj = Kilojoule, g = Gramm, mg = Milligramm (1 mg = 0.001 g), µg = Mikrogramm (1 µg = 0.001 mg), Mengenangaben: "*" = keine Daten vorhanden "+" = in Spuren enthalten, "0" = keine Daten oder praktisch nicht vorhanden.

Alle Angaben ohne Gewähr!



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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