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Renken, Felchen, Schwebrenken, Bodenrenken, Maränen



Wissenschaftliche Bezeichnung: Coregonidae
Englisch: Whitefish
Französisch: Corégone
Spanisch: Corégono
Italienisch: Coregone


Inhaltsverzeichnis



Renken, Felchen, Maränen gehören zur zoologischen Familie der Coregonidae, die zur Ordnung der Isospondyli zählt. Die Fische dieser Familie haben einen silberglänzenden, schlanken Körper der seitlich abgeflacht ist. Sie tragen größere Schuppen als Forellen oder Saiblinge. Zwischen Rücken- und Schwanzflosse besitzen Coregonidae eine Fettflosse. Die Schwanzflosse ist tief eingeschnitten.

Die einzelnen Arten sind aufgrund der riesigen Formenvielfalt und zahlreichen regional entstandenen Formen kaum zu unterscheiden. Stattdessen werden sie in Schwebrenken und Bodenrenken unterschieden. Schwebrenken sind im Freiwasser lebende Fische, die sich von Plankton ernähren. Bodenrenken leben in Bodennähe und ernähren sich dort von Kleintieren. Zudem gibt es, wie bei den Lachsfischen wandernde Renken.

Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom mittleren und nördlichen Europa bis nach Russland, Sibirien und der arktischen Küste. Zudem sind sie im gesamten Norden des Nordamerikanischen Kontinents vertreten. Es gibt stationär lebende Arten und solche, die von den Brackwassergebieten der Meere in die Flüsse hinauf ziehen und dort ablaichen. Coregonidae zählen zu den Süßwasserfischen.


Einige Coregonidae


Renken, Felchen, Maränen: Zubereitung

In Ländern auf der nördlichen Erdhalbkugel gehören Renken zu den wichtigsten Speisefischen. Größere Renken, wie der Nordseeschnäpel eignen sich gut zum Braten oder Grillen. Kleinere Renken mit zarterem Fleisch, wie etwa die in Russland vorkommende Zwergmaräne eignen sich zum Marinieren, wie Heringe, mit Saurer Sahne, Rote Bete und Zwiebeln. Ausgezeichnet schmecken sie auch geräuchert.

Siehe auch:



Quellen








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