Scheurebe, Sämling 88, S 88


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Scheurebe ist eine weiße Rebsorte, die in Deutschland knapp 2 % der Weinanbaufläche einnimmt. Das Synonym Sämling 88 bzw. S 88 für Scheurebe wird in Österreich verwendet. Er wird dort in kleinen Mengen am Neusiedlersee angebaut und zu Spitzenweinen gekeltert.

Die Scheurebe ist eine Kreuzung aus dem Jahre 1916, vorgenommen zwischen einer vermutlich nicht mehr existierenden Wildrebe und Riesling, benannt nach Dr. Georg Scheu. Manche Quellen beschreiben die Scheurebe auch einfach als Kreuzung zwischen Silvaner und Riesling.

Die Weine aus der Scheurebe haben – gute Reife vorausgesetzt – raffinierte Aromen von Cassis bzw. Schwarze Johannisbeeren, Holunderblüten und Grapefruit. Bei einigen Winzern werden auch edelsüße und Dessertweine erzeugt. Scheurebe Weine sind körperreiche, duftige Weine mit einem würzigen Bukett.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Scheurebe besitzt Aromen von Cassis, schwarzer Johannisbeere, Holunderblüten, Grapefruit
  • Scheurebe ist eine Bukettsorte, Rebsorte, weiße Rebsorte
  • Scheurebe ist eine Kreuzung aus Silvaner, Riesling
  • Scheurebe wird verwendet zum Keltern von Dessertwein, Weißwein



Quellen


  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 » Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 » Lebensmittelchemie
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 » Der große Larousse Gastronomique
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 » Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 » Lebensmittel-Lexikon