Romorantin, Dameri, Raisin de Grave, Blanc de Villefranche, Plant de Brézé, Petit Mâconnais, Gros Plant, Maclon, Gros Blanc de Ville-Franche, Petit Dannezy, Framboise, Lyonnaise Blanche, Celle Bruere, Bury


Inhaltsverzeichnis

Romorantin ist eine aus Frankreich stammende weiße Rebsorte, die schon im 16. Jhd. bekannt war. Sie ging aus einer Kreuzung aus Pinot und Gouais Blanc hervor. Bekanntheit erlangte die Rebsorte vor allem durch den französischen König François I, der auf seinem Landgut rund 80.000 Romorantin-Rebstöcke anpflanzen ließ.


Ampelographische Sortenmerkmale

Die Rebsorte bringt nur geringe Erträge und ist sehr anfällig gegenüber Rebkrankheiten wie Rohfäule. Aufgrund dessen wird sie nur sehr selten angebaut.


Vorkommen

Die Vorkommen der Rebsorte sind auf das französische Weinanbaugebiet Loire beschränkt, sind äußerst gering und betragen nur knapp 100 ha.


Synonyme

Je nach Anbaugebiet variieren auch die Bezeichnungen der Romorantin-Traube. Die bekanntesten Synonyme sind Blanc de Villefranche, Bury, Celle Bruere, Dameri, Framboise, Gros Blanc de Ville-Franche, Gros Plant, Lyonnaise Blanche, Maclon, Petit Dannezy, Petit Mâconnais, Plant de Brézé und Raisin de Grave.



Quellen


  • Andre Domine: Wein. Könemann, 2002 » Wein