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Reisdiät



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Die Reisdiät gehört wie die Kartoffeldiät und die Pritikin-Diät zu den kohlenhydratreichen Diäten und zählt zu den Gewichtsreduktionsdiäten. Dabei wird Reis in vielfältiger Form mit Obst, Gemüse und Fisch kombiniert.

Die eigentliche Reisdiät wurde in den 1930er Jahren von dem Arzt Dr. Walter Kempner entwickelt. Er erzielte mit dieser Diät gute Erfolge bei der Therapie von Diabetes und Bluthochdruck. Seither sind viele verschiedene Reisdiäten auf dem Markt aufgetaucht, die aber nicht immer etwas mit dem Original zu tun haben. Die eigentliche Reisdiät besteht aus drei Mahlzeiten. In der ersten Phase wird Reis mit Obst gegessen. Dies führt in der Regel zu einer schnellen Gewichtsreduktion. Die Befürworter der Reisdiät begründen die Gewichtsreduktion damit, dass Salz und Zucker den Appetit stimulieren und darum im Rahmen eines Abnehmprogramms reduziert werden sollten. Zudem liegt der Fettanteil in der Nahrung zwichen 10 und 20 %. Zum Vergleich, bei den meisten Mischkost-Diäten liegt der Fettgehalt um die 30 %. Die erste Phase sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
In der zweiten Phase kommen noch Hülsenfrüchte, Gemüse und ganz wenig Fisch dazu. Die Reisdiät ist generell fett- und salzarm und der hohe Gewichtsverlust hängt stark mit der entwässernden Wirkung dieser Diät zusammen. Zusätzlich sollte mindestens eine Stunde Bewegung in den Alltag eingebaut werden. Empfohlen wird vor allem Yoga, Tai Chi, Gehen und Schwimmen.

Die Reisdiät ist nicht ausgewogen genug, um sich als Dauerkost zu eignen. Sie sollte nicht länger als 4 Wochen durchgeführt werden. Wenn man nach so einer Diät den so genannten Jo-Jo-Effekt vermeiden möchte, dann sollte man die Ernährung komplett umstellen. Denn wer in alte Ernährungsgewohnheiten zurückfällt, nimmt das verlorene Gewicht schnell wieder zu und hat anschließend oft sogar noch mehr auf der Waage.



Quellen








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