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Flüssigkeitszufuhr





Unter der Flüssigkeitszufuhr versteht man die über Nahrung und Getränke aufgenommene Flüssigkeit.

Da der Mensch zu etwa zwei Dritteln aus Wasser besteht, jedoch Wasser über Lunge, Haut, Darm und Nieren verliert, muss ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden. Als besonders günstig gelten Getränke wie Leitungswasser, natriumarmes Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees und Saftschorlen. Über den Flüssigkeitshaushalt im Körper werden Stoffwechselvorgänge gesteuert, die Körpertemperatur wird reguliert und die Ausscheidungsvorgänge in Nieren und Darm werden unterstützt. Der Flüssigkeitsbedarf im menschlichen Organismus wird anteilig durch das in der Nahrung enthaltene Wasser und durch das bei der Verbrennung entstehende Oxidationswasser gedeckt. Der Flüssigkeitsbedarf, der darüber hinausgeht, muss durch Trinken gedeckt werden.

Der Flüssigkeitsbedarf kann variieren. Bei erhöhter körperlicher Anstrengung, bei Übergewicht, in der Schwangerschaft und Stillzeit oder bei großer Hitze muss oft mehr Flüssigkeit zugeführt werden.



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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