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Früchtetee, Früchte-Tee


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© Martina Berg / Fotolia.com



Ein Früchtetee ist ein Aufgussgetränk aus Fruchtbestandteilen, das dem Tee im Bezug auf die Zubereitung sehr ähnelt. Er zählt damit zu den teeähnlichen Getränken.



Früchtetee: Herstellung

Zu Herstellung werden vor allem die Früchte bzw. Obstbestandteile verwendet. Häufig stammen sie aus Saft- oder Obstkonservenproduktion. Früchtetees bestehen meist aus einer genau bestimmten Grundmischung wie beispielsweise aus Apfel, Hagebutte oder Hibiskusblüte und die als Basis für die unterschiedlichen Mischungen verwendet wird. Die Früchteteemischungen können aus einer Vielzahl von Obstsorten zusammengestellt werden. Beispielsweise getrocknete Äpfel, Zitronen- oder Orangenschalen, Hagebutten, Holunderbeeren, Schwarze Johannisbeeren oder Hibiskusblüten. Häufig sind sie mit Aromastoffen oder ätherischen Ölen angereichert. Auf dem Markt werden Früchtetees in loser Form, in Teebeuteln oder als gefriergetrocknetes, lösliches Instantgetränk angeboten. Instant Früchtetees sind meist mit Zucker angereichert, da sie deutlich weniger Aromastoffe enthalten als Früchtetee aus getrockneten Pflanzenteilen.



Früchtetee: Zubereitung

Bei der Zubereitung kommt es immer auf die richtige Dosierung an. Grundsätzlich rechnet man pro Liter Wasser 2 bis 3 EL Früchtetee, jedoch kann man bei einer größeren Menge auch gerne 1 EL mehr nehmen, da das Aroma sonst abflacht. Früchtetee kann heiß oder kalt getrunken werden.

Im Gegensatz zum richtigen Tee sollte man Früchtetee mindestens 5, besser noch 10 Minuten ziehen lassen, damit er sein Aroma entfalten kann. Bei Früchtetee gilt, grundsätzlich je länger der Tee ziehen kann, desto kräftiger wird sein Aroma.



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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