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Erdnussbutter, Erdnussmark, Erdnusscreme



Englisch: Peanut butter
Französisch: Beurre de cacahuétes
Spanisch: Mantequilla de cacahuetes
Italienisch: Burro di arachidi


Inhaltsverzeichnis

© Frank Massholder / foodlexicon.org



Erdnussmark ist ein Erzeugnis aus gerösteten und gemahlenen Erdnüssen und Erdnussöl. Unter der Populärbezeichnung Erdnussbutter oder Erdnusscreme ist das Mark allerdings besser bekannt. Man verwendet es meist als Brotaufstrich. Erdnussmark wird auch oft für Speisen verwendet, die einen asiatischen Touch erhalten sollen. Die aus den USA importierte Erdnussbutter muss mindestens 90 % Erdnüsse enthalten. Die restlichen 10 % des Erdnussmarks setzen sich aus Stabilisatoren, Salz oder/und auch Würzmittel und Süßstoffen zusammen.


Herstellung

Hauptproduzenten von Erdnussbutter sind neben den USA, Argentinien, China und Afrika. Nach der Erdnussernte, werden die Erdnüsse mit der Schale geröstet und anschließend wieder abgekühlt. von den gerösteten, erkalteten ganzen Erdnüssen werden die Schale und die rote Haut der Samen entfernt, so dass nur noch die Samen übrigbleiben. Die Samen werden für gewöhnlich in zwei unterschiedlich starken Stufen zermahlen; So dass auch ganz feine Erdnussbutter hergestellt werden kann. Während des Mahlvorgangs werden die Samen auf etwa 170 °C erhitzt. Nach dem Mahlen ist die Erdnusscreme ein homogenes Gemisch aus dem Öl der Erdnusssamen und festen Pflanzenbestandteilen der Erdnuss. Bei längeren Ruhezeiten würde sich das Öl an der Oberfläche der Erdnussbutter absetzen. Damit die Erdnussbutter dauerhaft als homogenes Gemisch bestehen kann, werden nach dem Mahlvorgang Stabilisatoren hinzugefügt. Ohne Stabilisatoren würde sich das Öl also von den festen Bestandteilen absetzen. Im Anschluss wird die Erdnussbutter rasch auf mindestens 120 °C abgekühlt und abgefüllt.



Zusammenfassung und Kurzinfos



Quellen








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