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Braune Lebkuchen



© Viktor / fotolia.com



Braune Lebkuchen sind Lebkuchen aus Lebkuchenteigen und zählen zu den Dauerbackwaren. Lebkuchen aus Lebkuchenmassen werden als Oblatenlebkuchen bezeichnet (siehe auch Teige und Massen).
Die traditionellen Grundzutaten für Braune Lebkuchen sind Mehl, Honig und Gewürze. Gesüßt werden Lebkuchen heute aber mit einer großen Auswahl an Süßungsmitteln und Gewürzen. Hier wird dem Weizenmehl gerne etwas Roggenmehl beigemengt, um die Lebkuchen weicher und kräftiger im Geschmack zu machen. Zur Herstellung von Braunen Lebkuchen werden so genannte Lagerteige, die mehrere Monate vor dem Backen hergestellt werden. Als wichtigstes Lebkuchengewürz kann wohl der Zimt genannt werden, aber auch Anis, Ingwer, Nelken, Kardamom, Koriander, Piment, Macisblüte (Muskatblüte), Muskatnuss und Fenchel werden gerne für das würzige Gebäck verwendet.



Die Eigenschaften Brauner Lebkuchen

Braune Lebkuchen sind in frischem Zustand hart. Erst nach einiger Lagerzeit wird das Gebäck weich, aromatisch und saftig wie es sein soll. Viele Lebkuchenhersteller lagern die Lebkuchen deshalb einige Zeit bevor sie verkauft werden. Lebkuchen kann man in Dosen oder Beuteln monatelang aufbewahren. Man zählt Lebkuchen deshalb zu den Dauerbackwaren. Besonders gerne wird das würzige Gebäck zur Weihnachtszeit verzehrt. Hier werden oft auch Lebkuchenfiguren oder andere weihnachtliche Motive ausgestochen und hübsch verziert. Lebkuchen schmecken gut zu Punsch, Glühwein, Kaffee oder Tee.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Stärkeglasur, Dextringlasur und Glanzglasur wird verwendet für Braunen Lebkuchen



Quellen

  • Josef Loderbauer: Das Konditorbuch in Lernfeldern. Verlag Handwerk und Technik, 2013 »








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