Olida, Erdbeer-Eukalyptus, Eukalyptus Olida


Wissenschaftliche Bezeichnung: Eucalyptus olida
Englisch: Forest berry herb, Olida, Strawberry gum


Inhaltsverzeichnis
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Eukalyptus Olida ist ein bis zu 20 m hoher Eukalyptusbaum des östlichenAustraliens. Junge Blätter sind eiförmig und matt grün, reife Blätter lanzettlich und glänzend. Seine Blüten sind cremefarben und entwickeln sich zu verholzenden Samenkapseln. Olida wird manchmal auch als Erdbeer-Eukalyptus bezeichnet, was eine wörtliche Übersetzung des englischen Namens strawberry gum ist. Olida-Blätter enthalten größere Mengen Zimtsäuremethylester und ätherische Öle. Sie verströmen einen starken Duft nach Erdbeeren 🛒 und Balsam. Die Blätter von Eukalyptus Olida werden in Australien als Bushfood-Gewürz verwendet. Um die steigende Nachfrage zu decken, werden sie nicht mehr wie früher wild geerntet, sondern heutzutage meist angebaut.


Kulinarische Verwendung von Olida

Olida wird meist getrocknet und gemahlen verkauft, kann aber auch frisch verwendet werden. Es schmeckt süßlich und erinnert an Beeren, daher auch der englische Name forest berry herb. Olida passt gut zu Beeren, Passionsfrüchten und süßen Gewürzen wie Zimt. So wird es z.B. in Fruchtsaucen und Konfitüren verwendet. Die benötigte Menge ist dabei relativ gering. Für Pfannkuchen ist beispielsweise 1/2 Teelöffel pro 250 ml Milch ausreichend. Auch Kräutertees gibt es ein interessantes Aroma.



Quellen


  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 » Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 » Lebensmittelchemie
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 » Der große Larousse Gastronomique
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 » Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 » Lebensmittel-Lexikon