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Sardelle


Wissenschaftliche Bezeichnung: Engraulis encrasicolus
Englisch: Anchovy
Französisch: Anchois
Spanisch: Boquerón
Italienisch: Acciuga


Inhaltsverzeichnis

© syagci / istockphoto.com



Die Sardelle ist ein Salzwasserfisch und gehört zur Ordnung der heringartigen Fische (zool.: Clupeiformes). Ihr schlanker Körper ist seitlich abgeflacht. Der Rücken der Sardelle ist dunkelblaugrün gefärbt und geht zum Bauch hin allmählich in Silber über. Eine Seitenlinie ist nicht zu sehen, dafür ein an den Flanken verlaufendes silbrig glänzendes Längsband. Eine Sardelle kann bis zu 20 cm groß werden. Man unterscheidet geographische Rassen, die im Nordatlantik von Westafrika bis Norwegen, im Mittelmeer, im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer vorkommen. Bedeutende Fanggebiete liegen vor den Küsten von Portugal, Spanien und Italien.



Sardellen: Verwendung



Meist werden Sardellen zu Konserven verarbeitet. Bekannt sind die in Salz oder Öl eingelegten und als Sardellen gehandelt werden. Aus ihnen werden beispielsweise Sardellenpaste oder Sardellenringe hergestellt. Das Fleisch der Sardellen hat einen intensiven Geschmack, der sich beim Frittieren oder Braten zu einer echten Delikatesse entwickelt.



Kalorien, Vitamine, Mineralien und Nährstoffe pro 100 g/ml

Sardelle: Hauptnährstoffe

Kalorien (kcal/kj): 118/494
Kohlenhydrateinheiten (KE, KHE): 0
Broteinheiten (BE): 0
Kohlenhydrate: + g
Ballaststoffe: 0 g
Eiweiß: 19,40 g
Wasser: 74,50 g
Fett: 4,50 g
MFU: 1,60 g
Cholesterin: * mg

Sardelle: Vitamine

Retinol: 20 µg
Thiamin: 0,02 mg
Riboflavin: 0,25 mg
Niacin: 9,70 mg
Pyridoxin: 0,97 mg
Ascorbin: + mg
Tocopherol: * mg

Sardelle: Mineralstoffe

Natrium: 100 mg
Kalium: * mg
Calcium: 85 mg
Phosphor: 258 mg
Magnesium: 24 mg
Eisen: 2,50 mg

Legende: kcl = Kilokalorie (1 kcal = 4.184 kJ), kj = Kilojoule, g = Gramm, mg = Milligramm (1 mg = 0.001 g), µg = Mikrogramm (1 µg = 0.001 mg), Mengenangaben: "*" = keine Daten vorhanden "+" = in Spuren enthalten, "0" = keine Daten oder praktisch nicht vorhanden.

Alle Angaben ohne Gewähr!



Quellen

  • Christian Teubner, Ralph Bürgin, Holger Hofmann, Prof. Dr. Kurt Lillelund, Anton Mosimann, Dr. Fritz Terofal, Dr. Michael Türkay: Seafood : Kochbuch und Lexikon von Fisch und Meeresfrüchten. Gräfe & Unzer, 1998 »








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