Panzerkrebse, Ritterkrebse


Wissenschaftliche Bezeichnung: Reptantia


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Reptantia ist die zoologische Bezeichnung für Panzerkrebse bzw. Ritterkrebse. Sie gehören zu den Krustentieren (zool: Crustacea). Ihr Lebensraum und Verbreitungsgebiet ist, wie bei den Fischen, sowohl das Salz- als auch das Süßwasser.

Panzerkrebse bzw. Ritterkrebse unterscheiden sich in einigen Merkmalen von den Garnelen. Panzerkrebse besitzen mit Ausnahme von Langusten und Bärenkrebsen kräftige Scheren am ersten Schreitfußpaar. Der Panzer des Schwanzstücks (zool.: Abdomen) ist seitlich flacher und kräftiger ausgebildet und meist etwas kürzer als bei den Garnelen. Die Beinpaare am Hinterleib der Panzerkrebse sind mehr oder weniger verkümmert. Mit ihnen heftet das Weibchen ihre Eier am Körper an.

Panzerkrebse werden wiederum in vier Gruppen unterteilt:

  • Scherenlose Krebse (zool: Palinura)
  • Langschwänzige Bodenkrebse (zool: Astacura)
  • Mittelkrebse (zool: Anomura)
  • Echte Krabben (zool.: Brachyura)

Zu den Palinura (Scherenlose Krebse) gehören:

Zu den Astacura (Langschwänzige Bodenkrebse) gehören:

Zu den Anomura (Mittelkrebse) gehören:

  • Furchenkrebse
  • Einsiedlerkrebse
  • Steinkrabben

Zu den Brachyura (Echte Krabben) gehören:

  • Rückenfüßer
  • Schamkrabben
  • Seespinnen
  • Taschenkrebse
  • Rundkrab
  • Schwimmkrabben
  • Höhere Steinkrabben
  • Süßwasserkrabben
  • Springkrabben
  • Landkrabben
  • Ritterkrabbe bzw. Rennkrabben



Quellen


  • Christian Teubner, Ralph Bürgin, Holger Hofmann, Prof. Dr. Kurt Lillelund, Anton Mosimann, Dr. Fritz Terofal, Dr. Michael Türkay: Seafood : Kochbuch und Lexikon von Fisch und Meeresfrüchten. Gräfe & Unzer, 1998 » Seafood : Kochbuch und Lexikon von Fisch und Meeresfrüchten