Hackfrucht, Hackfrüchte


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Unter der Bezeichnung Hackfrucht fasst man Kulturpflanzen wie Kartoffeln, Zuckerrübenund Mais zusammen. Hackfrüchte wachsen sehr langsam, darum müssen während der ersten Wachstumsphase ihre Böden mehrmals gehackt werden. Durch das Hacken bleibt der Boden locker und es wird verhindert, dass schnellwachsende Unkräuter die Hackfrüchte überwuchern. Die meisten Getreidearten dagegen halten von sich aus viele Unkräuter nieder. In der biologischen Landwirtschaft werden die Unkräuter meist maschinell, in der konventionellen Landwirtschaft oft durch chemische Mittel (beispielsweise Herbizide) bekämpft.

Der Anbau von Hackfrüchten ist sehr arbeitsaufwändig. Der aufwendige Anbau wird aber durch reichhaltige Ernteerträge ausgeglichen. Die Ernteerträge von Hackfrüchten sind durchschnittlich 10-fach höher als beispielsweise von Weizen.



Quellen


  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 » Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 » Lebensmittelchemie
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 » Der große Larousse Gastronomique
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 » Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 » Lebensmittel-Lexikon