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Champagnerflasche


Französisch: Champenoise



Als Champagnerflasche oder Champenoise bezeichnet man eine spezielle Flaschenform für Wein, die vor allem für die Schaumweine der französischen Region Champagne typisch ist heute aber generell für Schaumweine aus aller Welt verwendet wird. Der Legende nach soll der französische Mönch Dom Pérignon die Champagnerflasche erfunden und entwickelt haben.

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Die Champagnerflasche unterscheidet sich von einer herkömmlichen Weinflasche vor allem durch ihre sehr dicken Wände, die einem hohen Druck standhalten können. Zudem kennzeichnet sie sich durch ihren extrem langen Hals aus, der sich nach oben hin verengt. Der lange Hals ist wichtig, da sich darin die Hefe während der zweiten Gärung sammelt.

Ein weiteres Merkmal der Champagnerflasche ist der konisch nach innen gewölbte Flaschenboden, der erstmals bei der Herstellung der Champagnerflaschen dank eines ausgeklügelten Planes zur Verwendung kam. So wurden Champagnerflaschen während der Glasherstellung über einem Holzstab gedreht, um im Flaschenboden einen Hohlraum zu schaffen, der den Winzern gewisse Vorteile bringen sollte. Durch den Hohlraum konnten die Flaschen im Rüttelpult ineinander gesteckt werden. Dadurch konnte eine größere Anzahl an Flaschen auf einmal gerüttelt werden. Der gewölbte Boden hat zudem den Vorteil, dass der Druck in der Flasche besser auf die Wände verteilt wird und der Boden dadurch nicht so leicht brechen kann. Die typische Champagnerflasche ist immer grün, nur wenige Ausnahmen haben klares Glas.




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