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Starker Faden



Als starker Faden wird die Kochprobe von gekochtem Zucker bei einer Temperatur zwischen 107 °C und 108 °C bezeichnet. Zur Probe nimmt man zwischen angefeuchtetem Daumen und Zeigefinger (Vorsicht: Verbrennungsgefahr) etwas Sirup vom Kochlöffel . Durch schnelles Öffnen und Schließen der Finger entsteht ein starker bzw. langer Faden. Die Kochprobe oder auch Gefühlsprobe genannt, stammt noch aus einer Zeit, als es kein Thermometer gab. Sie ist verhältnismäßig ungenau. Darum sollte die Kochprobe beim Zuckerkochen immer mit dem Thermometer ermittelt werden.



Starker Faden: Verwendung

Der zum starken Faden gekochte Zucker wird für die Herstellung von Kompott, Konfitüre oder Glasuren zum Überziehen von Mohrenköpfen, Sahnetorten oder Lebkuchen verwendet.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Fadenzuckerglasur ist Zucker, gekocht zum Starken Faden



Quellen

  • Kurt Matheis: Patisserie: Meisterhafte Patisserie für Hotel, Konditorei und Restaurant in Beschreibungen. Matthaes, 2002 »
  • Sybil Gräfin Schönfeldt: Das große Buch der Desserts. Gräfe & Unzer , 1997 »








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