Maifisch, Schwarzmeer-Maifisch, American Shad, Alse, Kaspi-Maifisch


Wissenschaftliche Bezeichnung: Alosa alosa, Caspialosa caspia, Caspialosa pontica, Alosa sapidissima
Englisch: Allis shad
Französisch: Alose vraie
Spanisch: Alosa, Sábalo
Italienisch: Alosa, Alaccia


Inhaltsverzeichnis
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Der Maifisch ist ein Süßwasserfisch und gehört zur Familie der heringsartigen Fische (zool.: Clupeidae). Der Körper des Maifisches hat die Form eines Herings, ist allerdings höher gebaut. Direkt hinter den Kiemendeckeln hat er bis zu drei schwarze Flecken, die parallel zur Körperlängsachse angeordnet sind. Die Größe der Flecken sowie die Intensität ihrer Farbe nehmen von vorne nach hinten ab. Die Schwanzflosse ist stark gegabelt, die Rückenflosse ist etwa in der Mitte des Rückens platziert. Der Rücken ist dunkelgrau-blau gefärbt und geht zu den Flanken hin rasch in silbrig glänzend über. Der Bauch ist weißlich. Eine Seitenlinie ist nicht zu sehen. Der Maifisch steigt zum Laichen sehr weit in die Flüsse auf. Sobald die Jungfische etwa 12 cm lang sind wandern sie ins Meer ab. Der Maifisch ein relativ selten gewordener Fisch und heute kaum noch von wirtschaftlicher Bedeutung.


Maifisch: Wichtige verwandte Arten

Neben den europäischen Maifischarten sind der im Kaspischen Meer lebende Kaspi-Maifisch (zool.: Caspialosa caspia) und der im Schwarzen Meer lebende Schwarzmeer-Maifisch (zool.: Caspialosa pontica) sowie der, an der amerikanischen Ostküste vorkommende American Shad (zool.: Alosa sapidissima) noch erwähnenswert. Der American Shad zieht zum Laichen in die Flüsse Neuenglands auf. Seine Bestände sind genau wie die des europäischen Maifisches durch Verschmutzung der Flüsse stark dezimiert worden und spielen darum nur noch eine untergeordnete wirtschaftliche Rolle.


Maifisch: Verwendung

Weibliche Maifische sind aus küchentechnischer Sicht ergiebiger als männliche. Sie sind größer und fetter und liefern zudem den begehrten Rogen. Frische Maifische können, leicht gesalzen und in Mehl gewälzt, im Ganzen oder als Filet gebraten werden und brauchen nur mitZitrone abgeschmeckt werden. Dazu kann man gekochte inPetersilienbutter geschwenkte Kartoffeln und angemachten Blattsalat servieren.



Quellen


  • Christian Teubner, Ralph Bürgin, Holger Hofmann, Prof. Dr. Kurt Lillelund, Anton Mosimann, Dr. Fritz Terofal, Dr. Michael Türkay: Seafood : Kochbuch und Lexikon von Fisch und Meeresfrüchten. Gräfe & Unzer, 1998 » Seafood : Kochbuch und Lexikon von Fisch und Meeresfrüchten