Makrelenhechte, Atlantische Makrelenhecht


Wissenschaftliche Bezeichnung: Scomberesox saurus, Scomberesocidae
Englisch: Needlenose, Saury
Französisch: Balaou
Italienisch: Aguglia saira, Costardelle
Spanisch: Paparda, Relanzón


Inhaltsverzeichnis

Die Familie der Makrelenhechte (zool.: Scomberesocidae) gehört zur Ordnung der Synentognathi. Makrelenhechte sind Salzwasserfische. Das Verbreitungsgebiet des atlantischen Makrelenhechts reicht von der westafrikanischen Küste bis nach Island, Dänemark und Norwegen. Sie leben dort vorwiegend im freien, tiefen Hochseegewässer. Makrelenhechte haben wie Hornhechte, mit denen sie verwandt sind, einen auffällig langestreckten Körper. Ihr Körperbau wirkt etwas gedrungener als der des Hornhechts. Makrelenhechte haben eine lange, spitze Schnauze. Der Oberkiefer ist deutlich kürzer als der Unterkiefer.

Makrelenhechte sind schwarmbildende Fische. Sie haben einen dunkelblau gefärbten Rücken, die Flanken und der Bauch sind glänzend silbrig. Die Rückenflosse ist weit nach hinten verschoben.

Bei uns im Handel wird meist der Atlantische Makrelenhecht (zool.: Scomberesox saurus) angeboten.


Makrelenhecht: Verwendung

Das feste Fleisch der Makrelenhechte eignet sich zum Grillen oder Braten. Der Geschmack des Fisches entfaltet sich gut, wenn er mit etwas Olivenöl und Knoblauch und einigen Zweigen Thymian oder Rosmarin mariniert wird. Beim Braten kann der Fisch zusätzlich mit einigen frischen Butterwürfeln und etwas frischem Zitronensaft verfeinert werden.



Quellen


  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 » Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 » Lebensmittelchemie
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 » Der große Larousse Gastronomique
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 » Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 » Lebensmittel-Lexikon