Dunstaprikosen, Dunst-Aprikosen


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Dunstaprikosen oder auch Dunst-Aprikosen sind eine Aprikosenkonserve und gehört zum Dunstobst, welches den Obstkonserven zuzuordnen ist. Dunstaprikosen werden ohne Zusatz von Zucker aus frischen, reifen und gesunden Früchten der Aprikose (bot.: Prunus armeniaca) hergestellt. Als Aufguss ist ausschließlich Wasser zugelassen. Die übliche Angebotsform sind halbe, geschälte und entsteinte Früchte.


Beschaffenheitsmerkmale

Die Früchte für Dunstaprikosen müssen in Größe und Farbe annähernd gleich und praktisch frei von Aprikosensteinen und anderen nicht zum Verzehr bestimmten Bestandteilen sein. Es dürfen nur unbeschädigte, ausgereifte Früchte mit einer sortentypischen gelben bis gelb-rötlichen Farbe verwendet werden. Die Konsistenz und Textur von Dunstaprikosen ist fest, sie dürfen nicht matschig oder zusammengefallen sein. Ihr Geruch und Geschmack ist fruchttypisch und ohne Fremdnoten, wie beispielsweise muffig oder gärig.
Zudem müssen Dunstaprikosen den Anforderungen von Obstkonserven nach den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuches für verarbeitetes Obst entsprechen. Handelsübliche Dunstaprikosen müssen diesen Anforderungen genügen. Abweichungen von den Anforderungen müssen ausreichend kenntlich gemacht werden.


Kennzeichnung

Die Bezeichnung "Dunst"-Aprikosen lässt erkennen, dass das Produkt ohne Zuckerzusatz hergestellt wurde. Wird bei der Kennzeichnung auf den Begriff "Dunst" verzichtet und statt dessen ein Hinweise wie beispielsweise "ohne Zuckerzusatz" bzw. "ungezuckert" gegeben, sollte auf den natürlichen Zuckergehalt hingewiesen werden.
Dunstaprikosen werden mit der Verkehrsbezeichnung "Aprikosen" im Handel angeboten. Die Verarbeitungsform wird in Verbindung mit der Verkehrsbezeichnung angegeben, also beispielsweise "Dunst-Aprikosen, halbe Frucht, geschält, in Wasser". Auf der Verpackung muss zudem die Einwaage (Aprikosen mit Aufgussflüssigkeit) sowie das Abtropfgewicht (Aprikosen ohne Aufgussflüssigkeit) deklariert sein.


Verwendung



Dunstaprikosen eignen sich als Belag für Torten und Kuchen> oder Desserts in Kombination mit Schokoladeneis, Vanilleeis und Mirabellenschnaps und Schlagsahne.


Passende Zutaten

Besonders häufig werden Dunstaprikosen mit folgenden, alphabetisch sortierten Zutaten kombiniert. Amaretto, Aprikosenkonfitüre, Backpulver, Butter, Curry, Eier, Eierlikör, Eigelb, Haselnüsse, Honig, Hühnerfleisch, Kakao, Joghurt, Kirschlikör, Kirschwasser, Magerquark, Mandeln, Marzipan, Mascarpone, Mehl, Milch, Puderzucker, Quark, Rum, Sahne, Salz, Schlagsahne, Schmand, Schokolade, Schweinefleisch, Speisestärke, Vanillepudding, Vanillezucker, Vanillinzucker, Zimt, Zitrone, Zitronensaft, Zucker oder Zwiebel.



Zusammenfassung und Kurzinfos

  • Dunstaprikosen gehören zu den Dunstobsterzeugnisen
  • Dunstaprikosen gehören zum Dunstobst
  • Dunstaprikosen passen zu Waffeln, Vanilleeis, Schlagsahne, Amaretto, Backpulver, Butter, Eier, Eierlikör, Eigelb, Haselnüssen, Kakao, Kirschlikör, Magerquark, Mandeln, Mascarpone, Mehl, Milch, Puderzucker, Quark, Rum, Sahne, Schmand, Schokolade, Stärke, Vanillepudding, Vanillezucker, Vanillinzucker, Zimt, Zucker, Aprikosenkonfitüre, Curry, Honig, Huhn, Joghurt, Marzipan, Schweinefleisch, Zitronen, Zitronensaft, Zwiebeln
  • Dunstaprikosen sind Obstkonserven, Kirschkonserven
  • Dunstaprikosen werden hergestellt aus Sauerkirschen, Süßkirschen
  • Dunstaprikosen werden verwendet für die Zubereitung von Kuchen, Torten
  • Dunstaprikosen werden zubereitet mit Wasser
  • Dunstaprikosen wird verwendet für die Zubereitung von Desserts



Quellen


  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 » Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 » Lebensmittelchemie
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 » Der große Larousse Gastronomique
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 » Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 » Lebensmittel-Lexikon