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Bocksbeutel



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Als Bocksbeutel bezeichnet man eine spezielle Flaschenform für Wein. Der Bocksbeutel ist die Weiterentwicklung des Kugelgefäßes. Er ist eine flachgedrückte Kugelflasche mit flachem Stehboden und kurzem Röhrenhals wird auch als Flachkugelflasche bezeichnet. Ein Bocksbeutel hat ein Fassungsvermögen von 750 ml.

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Bocksbeutel: Geschichte

Das älteste bekannte Gefäß in Form der Flachkugelflasche ist ein keltisches Tongefäß um 1400 v. Chr. und wurde in Franken gefunden. Man geht davon aus, dass der "Urbocksbeutel" alt Trageflasche außerhalb des Hauses verwendet wurde. Seit 1728 ist der Bocksbeutel die offizielle Fränkische Weinflasche.

Seit 1983 dürfen nach einem Beschluss des Europäischen Gerichtshofs in Deutschland auch ausländische, traditionell im Bocksbeutel abgefüllte Weine verkauft werden. Hierzu zählt u. a. der Mateus Rosé, ein bekannter Portugiesischer Wein.

Bocksbeutelflaschen herkömmlicher Art dürfen in Deutschland nur für Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete mit und ohne Prädikat verwendet werden. Dazu zählen Franken und Baden, hier aus dem badischen Tauberland, dem Schüpfergrund und den Gemeinden Neuweier, Steinbach, Umweg und Varnhalt.

Die Herkunft des Namens Bocksbeutel ist nicht eindeutig geklärt. Entweder stammt er von Bauch (Bug) oder vom Hodensack des Ziegenbocks ab.



Quellen








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