lebensmittellexikon.de - Wissen, wass man isst!



Du bist hier: LebensmittelGemüseWurzelgemüse

Teltower Rübchen, Kleine Speiserübe, Märkische Rübe, Teltower Rübe


Wissenschaftliche Bezeichnung: Brassica rapa var. rapifera subvar. pygmaea
Französisch: Navet de Teltow



Das Teltower Rübchen ist eine besondere, kleine Form der Speiserübe. Sie gehört zur Familie der Kreuzblütler (bot.: Cruciferae). Teltower Rübchen zählen aus küchetechnischer Sicht zum Wurzelgemüse. Die durchgängig weiß, manchmal auch bräunlich gefärbte Rübe ist oben etwas platt und läuft nach unten hin spitz zu. Das Teltower Rübchen ist eng verwandt mit der Herbstrübe und der Mairübe. Es ist mit bis zu 4 cm Durchmesser die kleinste und zugleich auch am wohlschmeckendste Speiserübe. Ihr weißes Fleisch hat einen höchst angenehmen, leicht süßlichen Geschmack.



Teltower Rübchen: Herkunft

Teltower Rübchen gedeihen auf sandigem Boden und wurden ursprünglich nur in Teltow, südlich von Berlin in der Mark Brandenburg angebaut. Mittlerweile findet man sie auch in anderen Gebieten, mit sandigen Böden, wo sie als Vor- und Nachfrucht angebaut werden.



Teltower Rübchen: Verkauf und Lagerung

Teltower Rübchen werden von Mai bis August und von Oktober bis Dezember auf dem Markt angeboten. Es ist nicht winterhart und wird am besten in Keller in leicht feuchtem Sand gebettet aufbewahrt. Alternativ dazu können die Rüben auch in frostfreien Mieten im Freien gelagert werden. Zuhause kann das Teltower Rübchen im Gemüsefach im Kühlschrank bis zu 5 Tagen aufbewahrt werden, jedoch leidet der Geschmack mit jedem Lagertag zusehends.



Teltower Rübchen: Verwendung

Teltower Rübchen werden überwiegend gegart verzehrt. Vor der Zubereitung werden sie gewaschen, geschält und je nach Rezept tourniert oder geviertelt. Besonders beliebt sind sie gedünstet und anschließend in Butter, Zucker und etwas Salz glasiert.









Bücher zum Nachlesen, Nachkochen und Stöbern

   



Author @ google+

follow me






Lexikon @ google+

follow me