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Salzwasser




Als Salzwasser bezeichnet man Wasser, das eine bestimmte Menge an gelösten Salzen enthält. In der Regel geht man von einer Kochsalzlösung von 0,9 % aus. Auf der Erde stellt das Meerwasser der Ozeane das größte Salzwasservorkommen und gleichzeitig die größte Wassermenge überhaupt dar. Der durchschnittliche Salzgehalt von Meerwasser liegt bei ca. 3,5 %. Die höchste je gemessene Konzentration wurde im Assalsee (Ostafroka) gemessen, der Salzgehalt des Wassers betrug dort 34,8 %. Zum Vergleich: das Tote Meer hat einen Salzgehalt von etwa 28 %.

Salzwasser hat im Gegensatz zum normalen Wasser eine geringere spezifische Wärmekapazität und eine höhere elektrische Leitfähigkeit. Bezüglich des Salzgehaltes des Wassers unterscheidet man generell zwischen mixohalinen (Salzgehalt unter 3,47 %), euhalinen (Meerwasser mit 3,47 % Salzgehalt) und den hyperhalinen Gewässern (Salzgehalt über 3,47 ,%).

Das Salzwasser ist ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Fischen Krustentieren und Muscheln, die einen bedeutenden Bestandteil der menschlichen Ernährung darstellen. Salzwasser ist zudem eine wichtige Quelle zur Gewinnung von Speisesalz.



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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