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Salmonellen

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Englisch: Salmonella
Französisch: Salmonelle
Spanisch: Salmonela
Italienisch: Salmonella

© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com



Salmonellen sind Bakterien, die überall in der Umwelt vorkommen. Beispielsweise im Boden oder auf Pflanzen. Salmonellen sind die Erreger der Salmonellose, sie können beim Menschen schwere Magen-Darm-Erkrankungen hervorrufen. Größte Risikogruppe sind Personen mit geschwächten Abwehrkräften. Dazu zählen Kinder, Schwangere sowie alte oder kranke Menschen.

Bei uns in Europa werden diese Erreger oft mit Geflügel und Eier in Verbindung gebracht. Das Risiko, an Salmonellose zu erkranken, ist allerdings keineswegs so groß wie gemeinhin angenommen. Wer Eier oder Geflügel sachgerecht behandelt, muss keine Angst vor einer Infektion haben.



Übertragung durch Lebensmittel

Der Mensch nimmt den Salmonellen-Erreger in Form von kontaminierten Lebensmitteln auf. Prinzipiell kann jedes Nahrungsmittel Salmonellen enthalten. Dazu zählen Wasser, Obst und Gemüse, Milch, Milchprodukte, Geflügel, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Die größte Risikogruppe stellen jedoch Nahrungsmittel tierischer Herkunft dar. Tiere können sich, im Gegensatz zu Pflanzen mit dem Erreger infizieren. Dies begünstigt eine Ausbreitung der Salmonellen unter den Tieren und in der Umwelt.



Hygieneregeln

Wer im Umgang mit Lebensmitteln, hier am Beispiel von Geflügel, folgende Regeln beachtet, muss sich nicht vor einer Infektion fürchten.



11 Küchenregeln gegen Keime

Jährlich werden in Deutschland mehr als 100.000 Fälle von Salmonellose registriert. Symptome der Krankheit entwickelt sich frühestens sechs, spätestens 72 Stunden nach Aufnahme des Erregers. Sie können sich durch Magenkrämpfe, heftigem Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen und Fieber äußern. In diesem Fall immer einen Arzt aufsuchen.









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