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Gasgrill


Inhaltsverzeichnis

© Ayaaz Rattansi / istockphoto.com



Der Gasgrill ist eine Variante des Grills und wird in der Regel mit Butangas betrieben. Der Gasgrill bringt viele Vorteile gegenüber dem Holzkohlegrill mit sich. Er ist sehr einfach zu entzünden. Über ein Ventiel, dem Gashan wird das Gas über ein Rohrsystem unter dem Rost oder der Grillplatte geführt, dass dann mit einem Feuerzeug oder Streichholz entzündet werden kann. Wird das Ventil geschlossen erlischt die Flamme; Der Gill ist aus. Mühevolles Löschen von Glut entfällt. Zudem ist die Abkühlzeit sehr kurz, so dass die nachfolgende Reinigung direkt im Anschluß ans Grillen durchgeführt werden kann. Darüber hinaus hat ein Gasgrill üblicherweise mehrere Gasventile die den Gasfluss zu bestimmten Zonen der Gasplatte führt. Dadurch lassen sich verschiedene Hitzestufen, wie bei einem Herd individuell einstellen. Das ist ideal, wenn verschiedenes Grillgut mit unterschiedlichen Hitze-Anforderungen gleichzeitig gegart oder das Gillgut nur warmgehalten werden soll. Zudem entwickelt der Gasgrill deutlich weniger Rauch- und Geruchsbelästigung als ein Holzkohlegrill und läßt sich darum auch problemlos auf einem Balkon betreiben, da sich Nachbarn nicht so sehr durch starke Rauchentwicklung belästigt fühlen. Darüber Hinaus bietet der Gasgrill auch vom gesundheitlichen Aspekt her gegenüber dem Holzkohlegrill einen entscheidenden Vorteil. Das vom Grillgut abtropfende Fett oder Marinade entwickeln keine ungesunde Dämpfe.



Vorteile eines Gasgrills

Das Aufheizen eines guten Grills benötigt deutlich weniger Zeit als bei einem Vergleichbaren Holzkohlegrill. Üblicherweise ist bereits zwischen 5 und 15 Minuten die richtige Temperatur erreicht. Zudem muss auch währen einem längeren Grillabend der Brennstoff nicht nachgelegt werden. Eine Gasflasche reicht ohne nachzufüllen auch für mehrere längere Grillabende ohne, dass während des Grillens der Brennstoff nachgefüllt werden muss. Grills mit der sogenannten Piezo-Technik lassen sich auf Knopfdruck starten. Die Temperatur wird per Drehregler gesteuert und lässt sich deutlich feiner als bei der Holzkohle regulieren.



Nachteile eines Gasgrills

Allerdings hat der Gasgrill auch Nachteile: Die Reinigung fällt schwer. Viele Geräte müssen auseinandergebaut werden, um die Fettauffangwanne zu säubern. Zudem erfordert der Betrieb eines Gasgrills einen deutlich höheren technischen Aufwand. Das macht ihn teurer als einen Holzkohlegrill. Darüber hinaus ist die Beschaffung der Gasflaschen aufwändiger. Die Gasflaschen werden nur in ausgewählten Geschäften, Holzkohle hingegen in jedem Supermarkt angeboten.



Aroma-Schiene



Insbesondere bei einem hochwertigen Gasgrill goout können über die so genannte Aroma-Schiene zusätzliche Aromen in den Grill eingebracht werden, die dann auf den Geschmack des Grillgut einwirken. Die Aroma-Schiene ist eine Metall-Leiste, die mit einer Flüssigkeit wie beispielsweise Bier, Wein oder Wasser mit Kräutern und Gewürzen gefüllt wird. Während des Grillens verdampft die Flüssigkeit und gibt ihr Aroma an das Grillgut ab.



Sicherheitshinweise

Beim Grillen empfiehlt es sich allgemeine Sicherheitshinweise zu berücksichtigen.

Bezugsquelle für einen Gasgrill goout ist beispielsweise grillfuerst.de. Wenn Sie vor einem Kauf eines Gasgrills über die verschiedenen Geräten Testergebnisse goout lesen wollen, dann finden Sie die bei test.de.



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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