Dobostorte, Doboschtorte, Jószef Dobos


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Die Dobostorte bzw. Doboschtorte (diese Schreibweise entspricht der Aussprache) gehört zu den berühmtesten ungarischen Torten.

Sie wurde um 1885 vom ungarischen Konditor Jószef Dobos entwickelt. Neben dem Geschmack strebte er eine Haltbarkeit über mehrere Tage an, zu jener Zeit ohne gute Kühlmöglichkeiten war das eine Herausforderung. Die Torte wird aus 7 einzeln gebackenen dünnen Bisquitteig-Schichten Siehe auch: Biscuit aufgebaut, zwischen denen sich 6 Schokoladen-Buttercreme-Schichten befinden. Natürlich ist jede Kombination von mehr oder weniger Schichten möglich. Die oberste Teigschicht wird mit einem goldgelben Schmelzzucker oder Karamell bedeckt. Zur späteren Verarbeitung empfiehlt es sich, mit einem geölten Messer sofort Sollbruchstellen in der Karamellschicht anzubringen, da es sonst kaum möglich ist, gleichmäßige Stücke zu schneiden.



Quellen


  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 » Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 » Lebensmittelchemie
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 » Der große Larousse Gastronomique
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 » Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 » Lebensmittel-Lexikon