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Wildgemüse




Wildgemüse ist ein Sammelbegriff für wild wachsende, einjährige Pflanzen bzw. Pflanzenteile, die roh oder gegart verzehrt werden können (siehe auch Gemüse). Wildgemüse zeichnet sich vor allem durch ein intensives Aroma aus.

Obwohl Wildgemüse weder gedüngt noch mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wird, ist es ebenso wie Kulturgemüse Umweltschadstoffen ausgesetzt. Darum muss es vor der Verarbeitung sorgfältig gewaschen werden. Die Qualität von Wildgemüse ist letztlich stark vom Standort abhängig. In Stadtparks oder neben stark befahrenen Straßen sind die Pflanzen meist zu stark verunreinigt oder mit Schadstoffen belastet.

Wildgemüse gedeiht an vielen Orten. So finden sich beispielsweise auf Wiesen Gänseblümchen, Gundermann, Klee, Löwenzahn und Sauerampfer. Im Wald oder am Waldrand wachsen u. a. Bärlauch, Giersch und Waldmeister, an Wegrändern Breitwegerich, Brennnessel, Hirtentäschel, Schafgarbe, Spitzwegerich, Vogelmiere, Weiße Taubnessel und Wilde Malve. Maronen gehöhren streng genommen nicht zum Gemüse können aber trotz dem als Wildgemüse bezeichnet werden.



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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