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Sultaninen, Sultanas

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© Shakzu / fotolia.com



Sultaninen oder auch Sultanas sind eine Rosinenart, die getrockneten Beeren der Sultana-Rebe. Sultaninen sind großbeerig, dünnschalig, kernlos, goldgelb manchmal auch rötlichbraun und im Geschmack aromatisch. Sultaninen werden schonend getrocknet, damit sie ihre helle Farbe behalten. Ihr Qualität der Sultaninen richtet sich nach Größe und Farbe. Je größer und heller desto besser die Qualität.



Sultaninen: Schwefelung

Weniger wertvolle Sorten werden geschwefelt und mit pflanzlichen Ölen behandelt werden. Die Schwefelung dient der Konservierung und um die Beeren künstlich aufzuhellen, also zu bleichen. Je nach der Intensität der Schwefelung ist ihre Farbe hell bis braun. Geschwefelte Sultaninen müssen entsprechend auf der Verpackung gekennzeichnet sein. Die Behandlung mit pflanzlichen Ölen verhindert das Zusammenbacken der Sultaninen.



Bio-Sultaninen

Die Beeren von Bio-Sultaninen werden nach der Lese auf Planen in der Sonne ausgebreitet und mit einer Lösung aus Olivenöl und Pottasche besprüht. In Kombination mit der einwirkenden Sonnenwärme bricht die Haut der Beeren auf, so dass Flüssigkeit austritt und schneller verdunsten kann; Die Trocknungsdauer verkürzt sich. In der Regel ist die Trocknung nach sieben bis zehn Tagen abgeschlossen.



Sultaninen: Qualität

Sultaninen sollten keine Anzeichen von Qualitätsminderungen zeigen, wie z. B. Schimmelbildung, Fäulnis, Verfärbung, Maden- oder Milbenbefall, Zusammenkleben mehrerer Früchte. Außerdem muss sich die Verunreinigung durch Schmutz etc. in vertretbaren Grenzen halten.



Sultaninen: Lagerung

Die maximale Lagerdauer wird von der Lagertemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Bei einer Legertemperatur von 7 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 bis maximal 60 % beträgt etwa 12 Monate.



Sultaninen: Produktionsländer

Wichige Produktionsländer in Europa sind Türkei, Griechenland, Spanien und Zypern. Zu den außereuropäischen Herstellungsländern zählen u. a. Australien, Südafrika, USA und Mexiko.



Sultaninen: Nemensgebung

Es soll mehr als hundert Jahre gedauert habenge, bis es gelang kernlose Trauben zu züchten. Dem damaligen Türkischen Sultan zu Ehren wurde diese neue Züchtung Sultanatraube genannt.









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