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Sonnenblumenöl, Sonnenblumenkernöl


Englisch: Sunflower oil
Französisch: Huile de tournesol
Italienisch: Olio di girasole, Olio di semi di girasole


Inhaltsverzeichnis

© Teamarbeit / Fotolia.com



Sonnenblumenöl wird aus den Samen der Sonnenblume gewonnen. Große Anbaugebiete der Sonnenblumen liegen in Osteuropa und Frankreich. Dort werden die Sonnenblumen, die zur Familie der Korbblütler (bot.: Compositae oder Asteraceae) gehören, auf riesigen Feldern angebaut.

Die Kerne werden durch Kaltpressen oder Extrahieren zu einem biologisch wertvollen Öl veredelt. Das Sonnenblumenöl enthält besonders viele ungesättigte Fettsäuren (65%). Es ist nach der biologischen Wertigkeit gleich nach dem Distelöl einzustufen. Besonders reichhaltig ist Sonnenblumenöl an der essentiellen Linolsäure, die mit 63 Prozent den Hauptteil der ungesättigten Fettsäuren bildet. Sonnenblumenöl ist wegen seinem milden Geschmack, seiner leicht gelblichen Färbung und wegen der hohen biologischen Wertigkeit ein begehrter Rohstoff für die Herstellung von Margarine.



Verarbeitung von Sonnenblumenöl

Kaltgepresstes Sonnenblumenöl sollte nicht erhitzt werden. Man verwendet es für die Zubereitung von kalten Speisen und Salate. Aber auch raffiniertes Sonnenblumenöl sollte nur wenig und nur für kurze Zeit erhitzt werden, um seine wertvollen Bestandteile zu erhalten.



Zusammenfassung und Kurzinfos



Quellen

  • Der Brockhaus Ernährung: Gesund essen - bewusst leben. Brockhaus, 2011 »
  • Reinhard Matissek, Werner Baltes: Lebensmittelchemie. Springer Spektrum, 2015 »
  • Der große Larousse Gastronomique. Christian, 2012 »
  • Hans-Joachim Rose: Die Küchenbibel: Enzyklopädie der Kulinaristik. Tre Torri Verlag, 2007 »
  • Prof. Dr. Waldemar Ternes, Alfred Täufel: Lebensmittel-Lexikon. Behr's Verlag, 2005 »








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