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Mangan


Englisch: Manganesem
Französisch: Manganèse
Spanisch: Manganeso
Italienisch: Manganese



Mangan ist ein Mineralstoff, genauer ein lebensnotwendiges Spurenelement. Der menschliche Körper enthält durchschnittlich etwa 10 bis 40 mg Mangan, wovon etwa 40 Prozent in den Knochen gebunden ist. Des Weiteren kann Mangan in Leber, Niere, den Muskeln sowie Haarpigmenten festgestellt werden.



Mangan: Funktion

Mangan ist an einigen sehr wichtigen Stoffwechselprozessen des Körpers beteiligt. Hierzu zählen insbesondere der Aufbau von Knochen-, Knorpel- und Bindegewebe sowie die Synthese und Freisetzung von Insulin. Ebenso ist Mangan an der Produktion von Melanin (Pigmente) und Dopamin (Neurotransmitter) beteiligt. Mangan hilft so gegen Erschöpfungszustände, verringert Reizbarkeit und unterstützt die Muskelreflexe.



Mangan: Bedarf

Laut Empfehlung der deutschen Gesellschaft (DGE) für Ernährung sollten Kinder bis zum siebten Lebensjahr 1 bis 2 mg, ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene 2 bis 5 mg täglich zu sich nehmen.

Verschiedene Faktoren wie etwa stark zuckerhaltige Ernährung, Alkoholkonsum und oxidativer Stress können jedoch zu einem Manganmangel führen.



Mangan: Mangelerscheinungen

Im Tierreich zeigen Studien, dass Manganmangel zu Fettstoffwechselstörungen wie etwa der Hypocholesterinämie (Verminderte Cholesterinkonzentration) Gewichtsverlust, Wachstumsstörungen, Osteoporose und Gerinnungsstörungen, sowie gestörter Knorpel- und Knochengewebsbildung, Schädigung von Haut, Haaren und Nägeln führen kann.



Zusammenfassung und Kurzinfos









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